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Mongolei

In der Weite liegt die Kraft

18 Tage Erlebnis-Rundreise mit Wandern

Wer jemals davon geträumt hat, den Himmel zu berühren, der muss einmal im Leben in die Mongolei reisen. Dort spürt man Weite wie nirgendwo sonst, und der Blick reicht bis ins Unendliche. Im Lande der Nachfahren des großen Khans begeben wir uns auf abenteuerliche Pirsch durch Steppe und Wüste auf der Suche nach den magischen Momenten, die uns das Leben in seiner faszinierenden Einfachheit vor Augen halten. Fernab von Stress, Lärm und Hektik lernen wir durch geschwungene Landschaften, berauschende Farben und faszinierende Menschen wieder, ein Stück mehr von uns selbst zu spüren.

Gruppe

Wir reisen mit geländegängigen Minibussen (ca. 2000 km), schlafen in Jurten (traditionelle mongolische Behausungen), in Zelten und im Hotel, werden einfach aber schmackhaft verpflegt und erkunden wandernd die Gegend, wann immer sich die Möglichkeit bietet (jeweils zwischen 2 und 5 Stunden, einfach bis mittel). Wir treffen Nomaden, probieren gegorene Stutenmilch, hören traditionelle Musik, oft die unglaublichen Klänge der Kopfstimmen und wer möchte, kann einmal "filmreif" auf einem der berühmten mongolischen Pferde durch die Weite reiten. Wir wundern uns oft und staunen viel. Daneben ist auch genügend Zeit für sich selbst, auch um die Stille und die Einsamkeit fernab jeglichen Trubels, Staus, Handys oder sonstigen Stressfaktoren, unter tiefblauem Himmel zu genießen.


Reiseverlauf

Reiseroute Zentral-/Südmongolei

1. Tag: Abflug ab Deutschland
Abflug mit Miat (Mongolian Airlines) von Berlin über Moskau nach Ulan Bator.

2. Tag: Ulan Bator – Terelj
Ankunft in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, am frühen Morgen. Anschließend reisen wir gleich weiter nach Terelj, dort erwarten uns die ersten Eindrücke der Unendlichkeit der Mongolei. Unser Jurtencamp liegt inmitten einer bezaubernden Landschaft zwischen endlos scheinendem Grasland und den Ausläufern einer pittoresken Felsenwelt (Fahrtzeit ca. 1½ Std., 2 Übernachtungen in Jurten).

3. Tag: Wanderung bei Terelj
Eine erste Wanderung führt uns zunächst zu einem kleinen buddhistischen Kloster, das wir besuchen. Wir durchstreifen die Berglandschaft und wandeln über Edelweisswiesen. Schließlich suchen wir uns einen Ruheort mit phantastischem Ausblick, bevor wir wieder ins Jurtencamp zurückkehren (Gehzeit ca. 4–5 Std.).

4. Tag: Terelj – Naturcamp bei Khogno Khan
Fahrt zurück an Ulan Bator vorbei, das wir erst am Ende der Reise besuchen werden, in ein relativ unbekanntes Gebiet auf dem Weg nach Karakorum. In der Gegend von Khogno Khan schlagen wir unsere Zelte für 2 Nächte in freier Natur auf. Diese Region wird selten von Touristen besucht und birgt eine überwältigende unberührte Landschaft sowie einige Stellen, an denen wir noch relativ unbekannte Felszeichnungen entdecken können. (2 Übernachtungen im Zelt).

5. Tag: Wanderung in der Gegend von Khogno Khan
Heute erkunden wir diese selten bereiste Gegend hauptsächlich zu Fuß und fühlen uns wie "Pioniere" beim Wandern (Gehzeit zwischen 2 und 4 Stunden, je nach Umständen), erkunden und genießen die Weite, Stille und die unendlichen Aussichten.

Wanderung

6. Tag: Khogno Khan – Karakorum
Es zieht uns heute weiter nach Karakorum, in die ehemalige Hauptstadt des großen Dschingis Khans. Von hier aus wurden die meisten großen Feldzüge unternommen, die die Mongolen im 13. Jahrhundert zu Pferd sogar bis Polen führten. Wir schlendern durch die Kleinstadt, widmen uns jedoch hauptsächlich dem Besuch des berühmten Klosters von Erdene Zuu, bevor wir noch einen Blick auf die Ausgrabungsstätten des alten Karakorum werfen. (1 Übernachtung in Jurten).

7. Tag: Karakorum – Kloster von Ongin
Wir setzen unsere "Expedition" fort und ziehen nach Süden durch die Ausläufer des Altai in eine phantastische Szenerie nahe des Klosters von Ongin Hiid, das nach seiner Zerstörung durch die Kommunisten heute langsam wiederaufgebaut und belebt wird. (2 Übernachtungen in Jurten).

8. Tag: Naturcamp beim Kloster von Ongin
Wir bleiben 2 Nächte in der abwechslungsreichen Berg- und Hügelwelt dieser Gegend und haben damit einen ganzen Tag Zeit sowohl für Erkundungen der Umgebung auf einer Wanderung (Gehzeit zwischen 3 und 5 Stunden), als auch zum Erholen und Genießen der umgebenden Idylle von einem der vielen Hügeln aus. Außerdem, vielleicht ergeben sich interessante Begegnungen mit Einheimischen? Wir hätten jedenfalls Zeit dazu.

9. Tag: Kloster von Ongin – Bayan Zhag
Unser Ziel heute heißt Bayan Zhag, und so klingt auch der Mythos der Saurier-Friedhöfe, die der Welt die reichhaltigsten Funde aus dieser Zeit bescheren. Auf einem ausgedehnten Spaziergang in den Senken nahe einer Felsenkette machen wir uns auf die Suche nach Überresten der zahlreichen fast direkt an der Oberfläche liegenden Versteinerungen bzw. Knochenresten (wir staunen mit den Augen und dem Herzen, nicht aber "mit den Taschen"). Wir fühlen uns wie Paläontologen, überlassen diesen dann aber im Falle von Funden die "weitere Bearbeitung". Schließlich gelangen wir zum berühmten "Saxaulwald", einer Vegetationsform, die besonders für die Freunde der Botanik interessant ist. (1 Übernachtung im Zelt in freier Natur).

10. Tag: Wüste Gobi
Gruppe Zu den Sanddünen von Khongoriin Els ist es eine halbe Tagesfahrt, dort erschließt sich die Unendlichkeit der Wüste Gobi. Von unserem Camp aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Sandmeere, die von Westen aus dem Altai hierher geweht werden (2 Übernachtungen in Jurten).

11. Tag: Wüste Gobi
Ein Tagesausflug mit ausgiebiger Dünenwanderung (Gehzeit ca. 2–3 Std.) führt uns mitten hinein in die "kälteste Wüste der Welt", wobei wir in dieser Jahreszeit eher angenehm warmes Wetter haben werden. Unterwegs werden wir auch die Gelegenheit haben, einmal auf den mongolischen Kamelen, oder vielmehr Trampeltieren zu reiten (fakultativ).

12. Tag: Wüste Gobi/Altai Gebirge
Wir fahren vorbei am ausgedehnten Gebirgsmassiv des Altai nach Osten. Dort wo die äußersten Ausläufer des Altai-Gebirges die Sandmeere der mongolischen Gobi umschließen, liegt die Landschaft um Yolyn-Am mit der berühmten Bartgeier-Schlucht. (2 Übernachtungen in Jurten).

13. Tag: Wanderung in der Bartgeier-Schlucht
Unsere heutige Wanderung (Gehzeit ca. 3–4 Std.) führt uns mitten hinein in diese Schlucht, in der bis Hochsommer das Gletschereis noch immer nicht vollständig geschmolzen ist, denn in der Mongolei reicht die kalte Jahreszeit von Oktober bis Mai und dabei misst das Thermometer in den meisten Monaten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, bisweilen sogar bis minus 30° C. In der schattigen Schlucht hält sich das Eis besonders lang. Wir erwärmen uns jedoch lieber bei sonnigem, wohlig warmem Wetter und genießen den Anblick von Murmeltieren, eventuell mongolischer Gämsen und höchstwahrscheinlich auch den Bartgeiern selbst.

14. Tag: Yolyn-Am – Baga Gazarinn Chuluu
Eine lange, aber spannende Wüstenfahrt auf teilweise kaum erkennbaren Pisten inmitten der mongolischen Weite bringt uns nach Norden ins Gebiet um Baga Gazarinn Chuluu, einer pittoresken Halbwüsten-Berglandschaft, wo wir unser Zeltcamp an einer pittoresken Stelle in einem Seitental errichten (2 Übernachtungen in Zelten).

15. Tag: Wanderung bei Baga Gazarinn Chuluu
Tageserkundung mit kleineren Wandereinheiten in Baga Gazariin Chuluu, wo wir uns u.a. auf die Suche nach Felszeichnungen begeben, aber auch hier und dort innehalten, um unsere Blicke ins Unendliche schweifen zu lassen. Einen Teil des Tages können wir einfach beim Müßiggang verbringen, vielleicht auch einmal alleine jeder für sich, um die Einsamkeit dieser abgelegenen Region der Erde zu erspüren.

16. Tag: Baga Gazarinn Chuluu – Ulan Bator
Unsere letzte anstrengende, aber abenteuerlich reizvolle Fahrtetappe führt uns schließlich in die Hauptstadt Ulan Bator. Dort lassen wir uns faszinieren von der skurrilen Atmosphäre des postkommunistischen Flairs eines Landes auf dem Weg zur Moderne. (2 Übernachtungen im Hotel).

17. Tag: Ulan Bator
Wir begeben uns auf eine ausgiebige Stadterkundung und haben auch die Gelegenheit, das lohnenswerte Nationalmuseum und natürlich das Gamdan-Kloster zu besuchen. Es bietet sich ebenfalls noch reichlich Gelegenheit für einen Stadtbummel auf eigene Faust, z.B. um noch die letzten Einkäufe zu tätigen oder einfach die Menschen in dieser Stadt zu beobachten. Freie Zeit bleibt uns ebenso, um in der einen oder anderen Kneipe das nach deutschem Rezept gebraute Khan-Bräu-Bier zu genießen.

18. Tag: Rückflug nach Deutschland
Heute heißt es, Abschied zu nehmen von diesem Land, das wir bis dahin sicherlich regelrecht liebgewonnen haben werden. Früh am Morgen die kurze Fahrt zum Flughafen und dann fliegen wir von Ulan Bator wieder zurück über Moskau nach Berlin.

Ausführliche und wichtige Hinweise zu unserer Art zu reisen, zu unseren Wanderungen, zu unseren Reiseleitern etc. erhalten Sie hier.


Besonderheiten dieser Reise

Unsere Wanderungen

...auf dieser Reise sind selbst nicht sonderlich anstrengend, erfordern auch keine Schwindelfreiheit, jedoch verlaufen diese meist in unwegsamem, unebenem Gelände mit teils Anstiegen bis 300 Höhenmetern. Die reinen Gehzeiten der Wanderungen belaufen sich auf zwischen 2 und maximal 5 Stunden (zuzüglich Pausen).

Mitzubringen

Sie benötigen für die 5 Zeltübernachtungen einen eigenen Schlafsack mit Komfortbereich bis max. ca. - 7° C (es können auch einmal Temperaturen nachts bis zum Gefrierpunkt auftreten) sowie eine eigene Isoliermatte (wir stellen geräumige Kuppelzelte für je 2 Personen). Ebenso sind gut eingelaufene, knöchelhohe Wanderstiefel unabdingbar. Die Küchenausrüstung für die Mahlzeiten unterwegs wird von uns gestellt, sie benötigen allenfalls eigenes Campingbesteck sowie Teller und Tasse. Zusätzlich die von Ihnen benötigten privaten Dinge. Eine ausführliche Packliste und weitere Informationen zur Reise erhalten Sie im Falle Ihrer Buchung mit den Reiseunterlagen ca. 15 Tage vor Abflug.

Gruppe

Unterbringung

Unsere Übernachtungen finden sowohl in sog. Jurten (mongolisch "Ger"), d.h. traditionelle mongolische Rundhütten mit Filzbespannung als auch in Zelten und zweimal in einem passablen Mittelklassehotel in Ulan Bator statt. Die Jurten werden unterschiedlich mit jeweils 2 bis 3 Personen belegt, dies hängt von der Auslastung der Camps ab. Hierfür brauchen Sie keinen Schlafsack, es stehen Betten mit Überzug bereit. Die Jurtencamps verfügen über gemeinschaftliche sanitäre Anlagen. Für die Zeltübernachtungen gilt Obiges (Schlafsack, Isomatte). Die Zeltübernachtungen finden in der freien Natur statt, somit sind an diesen Tagen keine sanitären Einrichtungen vorhanden, jedoch macht diese Naturerfahrung eventuelle Entbehrungen diesbezüglich wieder mehr als wett.

Verpflegung

Auf der Reise haben wir fast durchgehend Vollpension. Die einzige Ausnahme ist während des Aufenthalts in Ulan Bator. Unterwegs wechseln Restaurantbesuche während der Etappen mit Abendessen und Frühstück aus der eigenen Campingküche ab. Die Zubereitung der Malzeiten übernimmt ein mongolischer Begleiter, der uns mit einfachen aber schmackhaften mongolischen Gerichten verwöhnt.

Unsere Fahrzeuge

Für diese Reise, die uns ca. 2000 Kilometer durch die Mongolei führt, benutzen wir vorzugsweise geländegängige russische oder japanische Minibusse, die mit jeweils zwischen 4–8 Personen pro Fahrzeug belegt werden. Diese haben sich für die strapazierende Reise besonders auf den nicht befestigten (und das sind die meisten) Straßen sehr gut bewährt. Die Fahrtzeiten sind unterschiedlich in der Länge. Sie reichen von 1½ Stunden (Ulan Bator – Terelj) bis hin zu zwei Etappen mit 10 bzw. 12 Stunden (7. Tag bzw. 14. Tag). Diese beiden Etappen sind jedoch durch die besondere Landschaft durchaus kurzweilig.


Termine & Preise

21.06.12 – 08.07.12 2.790,– €
02.08.12 – 19.08.12 2.790,– €
 
Einzelzimmer-Zuschlag 190,– €

Leistungen

  • Linienflug von Berlin nach Ulan Bator und zurück
  • 16 Übernachtungen wie beschrieben, davon 2 im DZ mit Du/WC im Hotel, 9 in 2- bis 3-Personen-Jurten, 5 in 2-Personen-Zelten in freier Natur
  • Vollpension (außer: an 2 Tagen in Ulan Bator nur Frühstück)
  • Rundreiseprogramm wie beschrieben in geländegängigen Minibussen
  • Nationalparkgebühren
  • Qualifizierte, deutschsprachige mongolische Reiseleitung
Nicht enthalten:
  • Visagebühren und Trinkgelder
  • Kleingruppenzuschlag bei 2–3 Personen: 350,– € p.P., bei 4–5 Personen: 250,– €.

Gruppengröße: 6–10 Personen


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Termine & Preise

21.06.12 – 08.07.12 2.790,– €
02.08.12 – 19.08.12 2.790,– €
 
Einzelzimmer-Zuschlag 190,– €

Leistungen finden Sie hier >>

Höhepunkte

Vom Kernland zur Gobi, versteckte Insider-Spots, Wandern, Reiten, Stille genießen, Dünenmeere von Khongoriin Els, Saurierfriedhof bei Bayan Zhag
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