Moldawien - Eine Reise ins unbekannte Europa

8 Tage Kultur- und Erlebnisreise

Weit im Südosten Europas, eingezwängt zwischen Rumänien und der Ukraine, da liegt ein kleines, sympathisches, kaum bekanntes Land: Moldawien. Hier erwartet uns eine vielfältige Komposition aus malerischen Landschaften, alten Felsenklöstern, weiten Feldern, wildromantischen Flusstälern, großartigen Weinen in riesigen unterirdischen Kellern, jenem unverwechselbaren postkommunistischen Flair sowie ein einzigartiges Zusammenspiel verschiedener kultureller Einflüsse.

Höhepunkte

Inhalte

  • Entdeckungen in Moldawiens Hauptstadt Chisinau
  • Wanderung zum Felsenkloster Orheiul Vechi
  • Die Burg und das Zigeunerviertel von Soroca
  • Weit im Süden die autonome Provinz Gagausien mit einer nochmal ganz eigenen Sprache  und Kultur
  • Ein Tag in Transnistrien, ein völlig eigenes Land, jenes rätselhafte Staatsgebilde, das von niemandem anerkannt wird, und dennoch existiert….
  • Fahrt(!) durch den weltweit größten unterirdischen Weinkeller Milesti Mici

Merkmale

  • Schwerpunkt Kultur
  • Inklusive internationalem Flug
  • Überfahrten im Kleinbus
  • Übernachtung in Hotels, landestypische Mittelklasse
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Die Comrat Kathedrale in Gagausien Die Comrat Kathedrale in Gagausien

Moldawien: klein, wunderschön, vielseitig

Fast nie verirren sich Touristen nach Moldawien! Dabei wartet das Land, eines der ärmsten Europas und mit allerlei Problemen beladen, auf liebenswürdige Weise immer wieder mit Überraschungen an ganz unerwarteter Stelle auf und zieht seine wenigen Besucher in seinen Bann. Auf dieser äußerst abwechslungsreichen Reise durch Moldawien mit kleinen Wanderungen, Stadtbesichtigungen, Burgen, Klöstern, Museen und Weinkellereien lernen wir verschiedenste Facetten Moldawiens kennen. Eine wunderschöne Mischung aus Natur, Kultur sowie Land und Leute.

Während der gesamten Reise wohnen wir in einem Hotel der zentral gelegenen Hauptstadt Chisinau und genießen ein Reiseerlebnis ohne Kofferpacken. Ein Kleinbus steht uns während unserer Rundreise durch Moldawien die gesamte Zeit zur Verfügung und wir unternehmen täglich Ausflüge in alle Ecken und Enden des Landes. So lernen wir Moldawien bzw. das historische Bessarabien in all seiner Vielseitigkeit kennen.

Auf kleinen Wanderungen in der herrlichen Natur entdecken wir jahrhundertealte Kirchen und Klöster, die  oft in steile Felshänge gebaut sind, während wir an anderen Tagen durch Städte schlendern, Burgen besichtigen oder in die riesigen, unterirdischen Reiche des Gottes Bacchus einfahren.

Schließlich statten wir – wenn die Grenzen offen sind – der abtrünnigen, russlandfreundlichen Republik Transnistrien einen Besuch ab. Ein völlig eigenes, skurriles Staatsgebilde voller Überraschungen, das von niemandem, nicht einmal von Russland selbst, anerkannt wird. Und doch seit 24 Jahren existiert. Und Sie dachten so etwas gibt es nur im Film…..

Immer wieder werden wir ungläubig den Kopf darüber schütteln, daß Moldawien vom Tourismus bisher noch so übersehen wird. Selbst bei den absoluten Highlights des Landes ist so gut wie nie eine andere Sprache als Rumänisch oder Russisch zu hören. Seine kulturelle Identität erhält dieser Landstrich aus einer Überlagerung verschiedenster kultureller, ethnischer und geschichtlicher Einflüsse, in erster Linie des Rumänischen und Russischen, doch auch türkische und orientalische Einflüsse sind in Architektur, Küche und Lebensart nicht zu verleugnen und des Weiteren jüdische, ukrainische, deutsche, armenische sowie die Einflüsse der Zigeuner. Und doch ist Moldawien viel mehr als die Summe aus all diesen.     
                                          
Trotz des dicht gestrickten Besichtigungsprogramms dieser Reise bleibt erfahrungsgemäß auch genug Raum für all die kleinen Erlebnisse am Wegesrand, die oft ganz besonders eine Reise ausmachen.  Spaziergänge durch urige Bauerndörfer, wo die Zeit stehengeblieben scheint, durch endlose Plattenbausiedlungen der Hauptstadt, das Schlendern über riesige, quirlige Märkte, die Busfahrten durch die weite, stille Landschaft, Picknick am Flussufer des Nistru, hausgemachte, traditionelle Mahlzeiten in den kleinen Dörfern und spontane, herzliche  Begegnungen und Gespräche mit den Menschen hier, wenn nötig übersetzt der Reiseleiter gern. Die bei Travel & Personality gewöhnlich  sehr kleinen Gruppen erlauben oft einiges an Spontaneität und Extras.

Was die Mahlzeiten betrifft, so ist im Reisepreis das tägliche Frühstücksbuffet im Hotel sowie 2 mal ein traditionelles, moldawisches Mittagessen auf dem Dorf inkludiert. Unterwegs gibt es entweder die Möglichkeit zu einem Restaurant- oder Cafe-Besuch oder bei Interesse zu einem Picknick. Abends in Chisinau gibt es eine große Vielfalt interessanter  Gastronomie für jeden Geschmack und Geldbeutel. Wer mag kann sich abends immer der Reiseleitung anschließen.Ebenso besteht abends  die Möglichkeit zu individuellen Erkundungen der Stadt. Unser Hotel ist dafür perfekt gelegen, es gibt in der unmittelbaren Umgebung einiges an Gastronomie. Der zentrale Platz der Stadt ist zu Fuss in 20 Minuten oder mit dem Obus in 10 min. in dichtem Takt zu erreichen, Haltestelle gleich vor der Hoteltür. Auch Taxifahrten sind sehr preiswert.  

Die kleinen Wanderungen runden das Reiseerlebnis ab. Auch sind bestimmte Punkte wie etwa die Höhlen des Felsenklosters Tipova nur zu Fuß erreichbar. Mit kleineren Abstrichen am Programm eignet sich die Reise aber auch sehr gut für Teilnehmer, die nicht gut zu Fuß sind, auch diesen ist ein beeindruckendes Reiseerlebnis möglich. Fast alle Sehenswürdigkeiten werden direkt mit dem Bus angefahren.

1. Tag: Flug München – Chisinau.

Ankunft gegen Mittag in Chisinau. Ihre Reiseleitung erwartet Sie am Flughafen. Transfer in die Stadt zum Hotel. Am frühen Abend ein erster Stadtrundgang durch Moldawiens Hauptstadt. Entlang des Boulevards zum Zentralplatz mit Kathedrale und Triumphbogen.

Chisinau beeindruckt mit seiner unvergleichlichen Mischung aus sowjetischen Betonblocks, märchenhaften orthodoxen Kirchen, einiger ganz alter, fast dörflich anmutender Bausubstanz, Repräsentationsbauten des russischen Zarenreichs aus dem 19. Jahrhundert sowie hier und da top-modernen Banken und Einkaufszentren aus Glas und Stahl. Ein erstes gemeinsames Abendessen wird vorgeschlagen.

2. Tag: Orheiul Vechi.

Fahrt nach Orheiul Vechi. In einer tiefen Felsenschlucht fließt mäandrierend der Raut. Ein historisch bedeutsamer Ort. Wir unternehmen eine etwa 3-stündige Wanderung, zunächst durch ein typisches Bauerndorf, dann an einem mittelalterlichen Felsenkloster vorbei und schließlich auf einem geschwungenen Bergrücken mit atemberaubenden Aussichten entlang zu einem weiteren Dorf. Dort erwartet uns zur wohlverdienten Stärkung ein traditionelles, hausgemachtes, moldawisches Mittagessen nach dörflicher Art mit Lebensmitteln vom eigenen Hof. Nach Besichtigung einer Ausgrabungsstelle geht es zurück nach Chisinau.

Anmerkung: Sollte jemand mit 3 Stunden Wanderung überfordert sein, ist es auch problemlos möglich nur das Felsenkloster zu besichtigen und dann mit dem Bus auf einem andren Weg zum Zielpunkt zu fahren.

3. Tag: Comrat – Gagausien.

Heute geht’s weit in den Süden Moldawiens. Hier leben in einer autonomen Provinz die Gagausen, ein christliches Turkvolk mit eigener Sprache und interessanten Traditionen. Nach einem Zwischenstopp in der Provinzhauptstadt Comrat wo wir die Kathedrale besichtigen und kurz über den Markt schlendern können geht es weiter in ein typisches Dorf dieser Gegend. Hier sehen wir das liebevoll eingerichtete und gepflegte ethnographische Museum der Volksgruppe. Zu Mittag werden wir in diesem Dorf mit einem reichlichen gagausischen Mahl bewirtet. Nach einem fakultativen Spaziergang geht es dann zurück.

4. Tag: Retina – Kloster Saharna.

Es geht zu den sagenumwobenen Felsenklöstern Tipova und Saharna, gelegen in einer Märchenlandschaft. Tipova ist hoch über dem Steilufer des Nistru (Dnester) gelegen, auf schmalen Pfaden steigen wir hinunter von der Hochfläche zu den Höhlen. Das Wallfahrtskloster Saharna mit seinen wertvollen Fresken ist da einfacher zu erreichen. Tiefblau fließt der Nistru durchs Land, auf der anderen Flussseite blicken wir heute zum ersten mal weit nach Transnistrien hinüber.

5. Tag: Soroca.

Heute erreichen wir den nördlichsten Punkt unserer Reise. Soroca liegt malerisch am Ufer des Nistru. Drüben erblicken wir heute ein weiteres Land: die Ukraine.Bei einer Führung durch die mittelalterliche, frisch renovierte Zitadelle erfahren wir neben der Geschichte des Bauwerks noch manch Interessantes über die Geschichte Moldawiens. Anschliessend unternehmen wir einen Spaziergang durchs Zigeunerviertel von Soroca. Gerade hier haben sich etliche berühmt-berüchtigte Barone niedergelassen und sich in einem scheinbar heillosen Durcheinander die abstrusesten Paläste dort gebaut während die Strassen dort noch nicht einmal befestigt sind.

6. Tag: Tiraspol – Transnistrien.

Unser heutiger Ausflug gilt einem Land, welches es offiziell gar nicht gibt: Transnistrien. Dort, wo die wichtigste Firma des Landes Sheriff heißt, mit Plastikmünzen bezahlt wird und einem Geldschein, den eine Schnapsbrennerei ziert. Nach knapp 2 Stunden Busfahrt sind wir an der Grenze: Passkontrolle, Registrierung , weiter geht’s. Kurze Zeit später erreichen wir die Hauptstadt Tiraspol. Unübersehbar grüßt Lenin über den riesigen Zentralplatz. Wir besuchen das nationale, historische Museum und bekommen bei einer Führung einen Eindruck aus erster Hand auf die transnistrische Sicht der Geschichte des Landes. Dann erkunden wir in Begleitung der Reiseleitung die Stadt: der Bauernmarkt, die Kathedrale, einige Verwaltungsgebäude, das Theater, Parks, Seitenstraßen, Mittagessen….Wer möchte kann aber auch gern auf eigene Faust für ein paar Stunden Tiraspol erkunden. Wenn am Nachmittag die Zeit noch reicht fahren wir noch in ein typisches Dorf der Gegend zu einem kleinen Spaziergang.

7. Tag: Milestii Mici.

Heute geht’s auf zum „Nationalheiligtum“ Moldawiens, der unterirdischen Weinkellerei Milesti Mici. Viele Millionen Liter lagern hier unten in einem ehemaligen Kalkbergwerk. Auf asphaltierten Straßen durch dieses Labyrinth zu fahren und schier endlos Fässer und Flaschen vorbeiziehen zu sehen, das versetzt selbst jene in Staunen die schon vieles auf der Welt gesehen haben. Durch die besondere goldene Kollektion, die einige der besten Weine Moldawiens beherbergt, laufen wir sogar zu Fuß um anschließend einige der Weine zu verkosten.

Der Nachmittag steht letzten individuellen Entdeckungen und Besorgungen in Chisinau zur Verfügung. Möglich ist ein Spaziergang um einen See oder im botanischen Garten gemeinsam mit der Reiseleitung. Es heißt leider schon langsam Abschied nehmen von diesem tief beeindruckenden Land.

8. Tag: Chisinau – München.

Wir verlassen voller Eindrücke dieses sympathische Moldawien. Der Heimflug ist zur Mittagszeit. Frühaufsteher können morgens nochmal auf den zentralen Bauernmarkt gehen, 10. Min entfernt vom Hotel und vielleicht Wein, etwas frischen Schafskäse oder ein paar Walnüsse mitnehmen. Transfer zum Flughafen. Abschied. Heimflug.
  • Linienflug ab/an München – Chisinau und zurück
  • Flughafentransfers
  • 7 Nächte im Mittelklassehotel im Doppelzimmer
  • 7 x Frühstück
  • Ausflugsprogramm laut Beschreibung
  • Alle Eintritte
  • Qualifizierte T&P-Reiseleitung

 

Die Republik Moldau - Ein Reisebericht

Ein Land am Rande Rumäniens und der Ukraine. Ein letztes Land in Europa. Ein unbekanntes Land in Europa. Niemand meiner Bekannten konnte sich etwas unter Moldawien vorstellen. Um ehrlich zu sein wusste die Hälfte meiner Bekannten auch nicht mal, dass es dieses Land gibt. Nun, die Angst vor dem Unbekannten ist ja bekanntlich die größte Angst von allen. Und genau deswegen wollte ich nach Moldawien.

Die Reise ist einfach strukturiert. Wir wohnen in einem Hotel in der Hauptstadt Chisinau und starten von dort aus jeden Tag ein paar Ausflüge. Das klingt schon mal sehr gut, denn man braucht nur einmal den Koffer auszupacken. Direkt nach der Ankunft am Flughafen geht es los. Von München direkt ins Unbekannte. Aufregung pur. Wie wird Moldawien sein? Breche ich damit die Regeln des gewohnten Tourismus? Ja! Und es fühlt sich verdammt gut an mal nicht in Rimini am Strand zu liegen.

Nachdem alle Mitreisenden angekommen sind fahren wir zum Hotel und begeben uns in die Stadt. Meine Füße berühren hier touristisches Neuland. Aber wir alle staunen nicht schlecht. Die Mischung aus Ostblock und Glassfassade gibt der Stadt Charme. Dazu die lieblichen Märkte und ein geschäftiges Treiben. Man könnte meinen das Moldawien in Richtung Europa strebt und erste kleine Versuche wagt. Aber was weiss ich schon. Die ersten Eindrücke sind unecht. Wir alle sind in einem Land angekommen, welches ewige Zeit die Kornkammer Russlands war. Wir treffen auf ein totales Mischvolk welches mehr Rumänisch, Ukrainisch, Russisch und sogar Türkisch spricht als das eigentliche "Moldawisch" zu benutzen.

Was hält dieses Land wir uns bereit? Werden wir erschrecken und verstehen oder vergessen und genießen? Ich denke letzteres schwebt uns allen vor. Bei einem gemütlichen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen.

Der nächste Tag.

Kaum schloss ich die Augen, klingelte mein Wecker. Die Nacht rannte dahin. Heute geht es nach Orheiul Vechi. Wir wollen wandern gehen. Zum ersten Mal wird uns nun die Schönheit der moldawischen Natur bewusst.  Abseits der Stadt finden wir hier wildromantische Flussbetten, kleine, geschwungene Berge, kleine Felsenklöster und ein altertümliches Dorf, welches wir durchwandern. Hier in Gesprächen mit den Einwohner sehen wir bereits die Schattenseite des "europäischen Versuchs". Unser Reiseleiter übersetzt das Ein oder Andere für uns. Schnell wird klar, dass sich die Landbevölkerung nach der alten Zeit sehnt als noch Trauben, Kartoffeln und Kohl angebaut wurde. Heute sind es nur noch ein paar Ladungen Mais. Doch bei allen Nöten sprechen sie mit einem Lächeln im Gesicht und sagen, dass Damals und Heute zwei paar Schuhe sind. Wir sollten lieber froh sein, dass wir gesund sind und leben.

Ausgeprochen freundlich empfängt uns ein verdrehtes Land.

Wir ziehen weiter. Am folgenden Tag machen wir uns auf nach Gaugasien. Eine autonome Region in der ausschließlich Türkisch gesprochen wird. Beindruckend was hier vor sich geht. "Wartet erstmal ab von wir in Transnistrien sind, sagt unser Reiseleiter. Die Gruppe schaut sich fragend an. "Was ist Transnistrien?" fragt einer aus der Gruppe.

Unser Reiseleiter lächelt nur.

Auf der Höhe von Retina ist es dann soweit. Wir blicken über eine Brücke hinüber. Ist Transnistrien ein anderes Land im Land?

Bevor wir jedoch tiefer in das Unbekannte vorstoßen wollen, reisen wir nach Soroca. Dort leben bis heute viele Roma. Doch wer jetzt glaubt man trifft auf überhebliche Armut, der sei gewarnt. Hier leben tatsächlich reiche Leute in Villen. Die Anwohner haben auch kein Problem damit zuzugeben woher ihr Reichtum kommt, dazu wären wir niemals moralisch im Stande aber es ist schon extrem verrückt ein solches Bild zu bekommen. Die Roma stehen schon immer abseits in unserer Gesellschaft, also in Deutschland und ja, auch überall sonst wo. Aber hier in Moldawien scheint sich ein heimlicher Luxus breit zu machen, den wir so niemals sehen würden. Wir sind alle nicht geschockt, ganz im Gegenteil: Wir lachen über dieses absurde Erlebnis hier in Moldawien.

Gesprächsstoff gibt es am Abend genug. Neben ein paar Flaschen moldawischen Wein geht es spät ins Bett. All unsere Wecker sind gestellt, denn wir wollen morgen nicht verschlafen.

Transnistrien. Ein Land das es offiziell gar nicht gibt. Die Hauptstadt Tiraspol. Sind wir nun wirkliche in einem anderen Land oder handelt es sich hier um Fassade? Wir fühlen uns total zurückversetzt in kommunistische Zeiten. Ob Moldawien oder Transnistrien, das hier ist das verrückteste Land, welches es in Europa gibt. Im Staat der kriegerischen Oligarchen geht es weiter mit Statuen aus Zeiten des eisernen Vorhangs. Am Nachmittag geht es nochmal in ein typisches moldawisches Dorf. Die Erkundung dieses Landes scheint endlos und allen gefällt dies. Moldawien hat viel zu viel zu bieten.

Am vorletzten Tag zieht es uns noch in die Weinregionen des Landes. Wir staunen, trinken, genießen und trinken. Hier steckt so viel Reichtum in jeder Ecke des Landes, ein unbekannter Reichtum ohne Gold und Glanz. Reichtum an Einfachheit, das ist Moldawien.

Mit diesen Eindrücken verlassen wir diese unbekannte Schönheit, sind wieder etwas verändert worden in unserem Denken und Wesen und liegen uns am Flughafen in den Armen. Wir alle sind uns sicher, dies war nicht unsere letzte Reise in dieses Land.

 

Informationen zur Moldawien-Reise


Liebe T&P-Gäste,

mit diesen Informationen möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich im Vorfeld auf Ihre Kultur- und Erlebnisreise nach Moldawien in aller Ruhe vorzubereiten und sich dabei ein wenig in Urlaubsstimmung zu versetzen. Detaillierte Informationen zur Reise selbst mit allen Angaben zu Flugzeiten, Teilnehmern, Wissenswertem zum konkreten Ablauf sowie Ihre Reiseunterlagen (Flugticket, etc.) erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Abreise.

Für die Einreise nach Moldawien benötigen Sie kein Visum, jedoch einen gültigen Reisepass, der mindestens bis 6 Monate nach Reiseende gültig ist.

Moldawien ist ein relativ günstiges Reiseland, und es stehen in Chisinau zahlreiche Möglichkeiten zum abendlichen Einkehren zur Verfügung, je nach Gusto und Geldbeutel. Sie sollten jedoch bedenken, dass die Reise – genau aus diesem Grund – als inkludierte Leistung nur das Frühstück beinhaltet und Sie somit alle weiteren Mahlzeiten vor Ort begleichen müssen. Im Hotel selbst kann ggf. mit Kreditkarte oder EC-Karte bezahlt werden, außerhalb dessen wird dies eher schwierig werden. Daher empfehlen wir, etwa zwischen 200 und 300 Euro in bar mitzunehmen, zusätzlich und zur Sicherheit ggf. EC- und / oder Kreditkarte.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Ausflüge und Wanderungen geeignete Kleidung sowie Wanderschuhe benötigen. Rechnen Sie ggf. mit Regen und richten Sie sich nach dem Zwiebelschalen-Prinzip ein: mehrere leichte Schichten an Kleidung sind besser als eine warme Jacke. Das Klima ist im Mai (September, Oktober) in Moldawien normalerweise schon (noch) relativ warm, dennoch kann es mitunter bis auf 10° C abkühlen, wenn der Himmel bedeckt ist und Niederschläge bzw. Herbststürme aufkommen.
                
Eine Gepäckempfehlung könnte wie folgt lauten:

  • Reisepass (mind. 6 Monate gültig)
  • Flug- bzw. Reiseunterlagen
  • Bargeld/EC-Karte/Kreditkarte
  • Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
  • Tagesrucksack
  • Festes Schuhwerk
  • Regenjacke, evtl. auch Regenhose
  • Pullover, Jacke, lange und kurze Hosen
  • T-Shirts und langärmlige Hemden / Blusen
  • Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Halstuch
  • Reiseapotheke, persönlich Medikamente
  • Fotoausrüstung


Falls Sie noch weitere Fragen im Vorfeld haben, rufen Sie uns an! Wir sind werktags von 10-18 Uhr für Sie da: Telefon 0711 – 75 86 777.

Wir wünschen Ihnen viel Vorfreude auf die Reise! 

Ihr Team von Travel & Personality

Stand: Mai 2016, Alle Angaben ohne Gewähr.

Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
07.05.2016 14.05.2016 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12
10.09.2016 17.09.2016 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12
15.10.2016 22.10.2016 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12
06.05.2017 13.05.2017 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12
10.06.2017 17.06.2017 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12
09.09.2017 16.09.2017 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12
30.09.2017 07.10.2017 8 Tage 1.150,00 EUR 6-12

Einzelzimmerzuschlag: 120,- €

Impressionen

  • Das Kloster Saharna, Moldawienreise
  • Direkt-Verkauf vom LKW in Tiraspol in Transnistrien
  • Begegnungsreise in Moldawien
  • Moldawien - Das Reiseexperiment
  • Besuch einer Orthodoxen Kirche
  • Rabbiner Salman Abelski
  • Traditionelles Haus in Transnistrien, Moldawienreise
  • Kapelle im  Tipova-Kloster
  • Im Roma-Stadtviertel von Soroca
  • Bootstour auf dem Fluss Nistru (Dnjestr)

Teilnehmerstimmen

Begegnung mit Einheimischen, Moldawienreise
Flusslandschaft in Moldawien
Besuch einer Orthodoxen Kirche
Die Staatsdomäne Mileștii Mici mit seinen Weinkellern
Hausboot auf dem Fluss Nistru (Dnjestr)
Wir beraten Sie gerne! 0711-75 86 777 0511 - 35 39 32 56