Grönland - Winterreise

Schneeschuhwandern im Wintertraum der Arktis (mit den Grönland-Spezialisten Christian Schneidereit bzw. Mario Hecktor)

Im Winter nach Grönland zu reisen bedeutet vor allem verschneite Fjordlandschaften, verträumte Siedlungen im vermeintlichen Dornröschenschlaf, gefrorene Buchten, fischende und jagende Inuit auf dem Eis. Dazu dämmriges Licht und die Chance auf nächtliche Polarlichter am Himmel mit ihren grünen Schleiern. Im Februar und März dann auch schon wieder einige Stunden helllichter Tag, um sich tagsüber in der winterlichen Natur zu bewegen und gemütliche Stunden am Kamin zu verbringen.

Höhepunkte

Inhalte

  • Wohnen im Roten Haus von Robert Peroni
  • 5 geführte Schneeschuhwanderungen
  • Eislochstechen und -fischen
  • Hundeschlittentour
  • Island: Geysir, Thingvellir und Gullfoss

Merkmale

  • Wanderungen bis 6 Std. Gehzeit / 800 Höhenmeter
  • Schöne Fotomotive
  • Schwerpunkt Natur
  • Begegnungsreise
  • Inklusive internationalem Flug
  • Schiffsüberfahrt
  • Übernachtungen in Hütten oder Jurten
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Grönland Reisen im Winter: Zuckerbäckerlandschaft!

Kreuz und quer gleiten wir auf unserer Grönland Reise im Winter beinahe lautlos durch die idyllische Zuckerbäckerlandschaft. Schneeschuhwandern ist in der unbeschreiblichen Winterlandschaft Grönlands ein unvergessliches Erlebnis. In diesem unbeschreiblich schönen Wintertraum genießen wir auf unseren Schneeschuh-Touren die Natur und Stille. Gemeinsam erkunden wir den arktischen Winter in Grönland, der sich uns wie aus einem Bilderbuch entnommen präsentiert.

Die größte Insel der Welt ist ein faszinierendes Paradies aus Schnee und Eis und doch voller Kontraste. Eine von Gletschern geprägte Landschaft erleben wir besonders intensiv auf unseren Schneeschuh-Touren. Dabei geht es auf unserer Grönland Reise mehr um das Wahrnehmen der Landschaft und den Genuss der Natur, als um sportliche Höchstleistungen. Abends, wenn alle mit einem dampfenden Becher Tee gemütlich am Kamin sitzen oder in der Sauna entspannen, breitet sich im Körper ein wohlig-warmes Gefühl der Zufriedenheit aus.

In ihrer Stille und Ursprünglichkeit gehört unsere Grönland Reise im Winter zu den ganz großen Naturerlebnissen, die unsere Erde zu bieten hat. Doch außer Eis und Schnee hat Grönland im Winter noch so viel mehr zu bieten: Fjorde, heiße Quellen, Seen und tiefblaues Meer. Besonders Eisbären, Robben und Wale fühlen sich in diesem arktischen Klima ausgesprochen wohl.

Wir wohnen im berühmten „Roten Haus“ von Robert Peroni, einem schlichten, aber atmosphärisch besonderen und angenehmen Haus. Ideal, um vom kuscheligen Heim hinaus in die spannende Winterlandschaft Grönlands auf Erkundung zu gehen.

Unsere Winteraktivitäten
5 geführte Schneeschuh-Wanderungen (Anspruch mittel, aber für Schneeschuh-Einsteiger geeignet, Gehzeiten 2 - 5 Stunden, je nach Wetterlage anzupassen), 1 x Eislochstechen und -fischen. Fakultativ halbtägige Hundeschlittentour (ca. € 120,-). In Island möglich: Fahrt zu Geysir, Thingvellir und Gullfoss (fakultativ, € 50,-)

Unsere Schneeschuh-Wanderungen sind auf das intensive Erleben eines Landes ausgerichtet. Entsprechend geht es uns mehr um das Genießen der Natur und das Wahrnehmen der Landschaft als um sportliche Leistungen. Wir machen genügend Pausen, damit Zeit zum Innehalten und auch Fotografieren bleibt. Trotzdem sollten Sie speziell für diese Reise eine durchschnittliche Grundkondition und etwas Wandererfahrung mitbringen. Das Schneeschuh-Wandern selbst ist nicht anstrengender als normales Wandern. Ihr Reiseleiter wird Sie in die Techniken einweisen und stets darauf bedacht sein, allen TeilnehmerInnen im Vorfeld der Touren genügend Informationen zu geben.

1. Tag: Abflug ab Frankfurt nach Island.

Abendflug ab Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis) nach Keflavik / Island, Busfahrt nach Reykjavik, dort legen wir eine Zwischenübernachtung ein. Übernachtung in der Jugendherberge in Reykjavik.

2. Tag: Flug Reykjavik – Kulusuk / Grönland, Helikopterflug nach Tasiilaq auf der Insel Ammassalik.

Weiterflug von Reykjavik nach Kulusuk in Ostgrönland. Von dort fliegen wir weiter mit dem Helikopter nach Tasiilaq, unserem Standort für die Grönland-Woche. Nach der Ankunft im „Roten Haus“ mit Blick auf den Kong-Oscar-Fjord, erkunden wir den Ort Tasiilaq zu Fuß. Abends haben wir im „Roten Haus“ vielleicht sogar die Möglichkeit zum Lauschen von spannenden Geschichten über das Leben in Grönland aus „erster Hand“. 7 Nächte inkl. Halbpension im Gästehaus „Red House“.

3. bis 8. Tag: Schneeschuh- und sonstige Aktivitäten im winterlichen Ostgrönland.

Die folgenden 6 Tage stehen unter dem Motto „aktiv und besinnlich im Wintertraum der Arktis“. Auf 5 verschiedenen Ausflügen auf Schneeschuhen erkunden wir die Umgebung Tasiilaqs. Wir durchschreiten das bergige Hinterland und die Ufer der Fjorde, erklimmen einige Höhen, genießen die Ausblicke und staunen über die gewaltige Natur, die sich im Dämmerlicht majestätischer denn je präsentiert. Beim Eislochfischen passen wir uns der Lebensweise der Inuit an und üben uns in Geduld, vielleicht gelingt uns der Fang eines leckeren Mittagessens?

Eine rasante Fahrt auf dem Hundeschlitten über den zugefrorenen Fjord (fakultativ) versetzt uns in Ekstase (ab jeweils 2 Personen, € 120,- p.P.). Abends verbringen wir die Zeit bei Geschichten und Begegnungen mit Einheimischen im kuscheligen Roten Haus oder beobachten mystisch anmutende Polarlichter am Himmel. Zeit zum Lesen am Kamin bleibt auch. So genießen wir besinnliche Momente in beschaulicher Atmosphäre.

9. Tag: Helikopterflug Tasiilaq – Kulusuk und Flug Kulusuk – Reykjavik.

Unser Wintermärchen in Grönland geht zu Ende. Wir fliegen mit dem Heli von Tasiilaq zur Flughafeninsel Kulusuk. Von dort weiter mit dem Flugzeug nach Reykjavik in Island, wo noch weitere Entdeckungen auf uns warten. Transfer zur Jugendherberge (2 Übernachtungen).

10. Tag: Reykjavik: Zur freien Verfügung.

Fakultativ ist ein Ausflug zum berühmten „Golden Circle“ möglich: dem Geysir, der in der Winterlandschaft ein besonderes Erlebnis verspricht, zur Allmännerschlucht von Thingvellir und zum Wasserfall Gullfoss, der im gefrorenen Zustand ein atemberaubendes Schauspiel abgibt (ca. 50,- Euro). Wer das alles schon kennt, kann die winterliche isländische Hauptstadt „unter Isländern“ und ohne Touristen genießen.

11. Tag: Rückflug von Island nach Frankfurt.

Rückflug nach Frankfurt und Abschied von den Reisegefährten.

Wichtiger Hinweis!

Aufgrund der manchmal unsicheren Wetterlage im Winter in Island und Grönland und der dadurch nicht grundsätzlich auszuschließenden Flugbeeinträchtigungen weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass bei eventuellen Flugverzögerungen auf dem Rückweg von Grönland bzw. Island sämtliche auftretenden Mehrkosten vor Ort zu Lasten der TeilnehmerInnen gehen. Wir empfehlen grundsätzlich, sich nach Rückreisedatum noch ein bis zwei Tage zur Sicherheit freizuhalten. T&P übernimmt weder Verdienstausfälle noch sonstige Kosten, die aufgrund einer verspäteten Rückkehr entstehen. Ebenso weisen wir darauf hin, dass Änderungen beim Reiseverlauf aus diesem Grunde vorbehalten sind sowie auch eine dadurch eventuell erfolgende spätere Hinreise nach Grönland.
  • Flug Frankfurt - Keflavik und zurück
  • Flug Reykjavik - Kulusuk und zurück
  • Flughafentransfers in Island
  • Helikopterflug Kulusuk – Tasiilaq und zurück
  • 3 Nächte im DZ in der Jugendherberge in Reykjavik
  • 7 Nächte im DZ im Gästehaus „Red House“ in Tasiilaq
  • 3 x Frühstück (Island), 7 x Halbpension (Grönland)
  • T&P–Reiseleitung durch Grönland-Spezialist Christian Schneidereit (Februar) oder Mario Hecktor (März)

 

Grönland Winterreise - von Mario Hecktor

"Als Reiseleiter habe ich Grönland schon mehrfach im Sommer bereist und bin immer begeistert zurückgekehrt. Diese unglaublich wilde Landschaft hat eine große Anziehung für mich. Die Weite, das omnipräsente Meer, das Kalben der eindrucksvollen Gletscher. Wahnsinn. Ich habe die Herzlichkeit der Inuit zu schätzen gelernt und bin stets gerührt, weil ich wieder und wieder mit offenen Armen empfangen wurde.
Die Begeisterung für diesen Flecken Erde führt endlich auch zur Planung und Realisierung einer Winterreise nach Tasiilaq.
Aufregend war es schon im Vorfeld, als ich die zusätzliche Winterausrüstung besorgt habe. Man wusste ja, es kann auch mal kalt werden ...
Die Aufregung nahm zu, als es endlich los ging. Zunächst Flug über Kopenhagen nach Keflavik. Dann sollte es weiter gehen von Reykjavik über Kulusuk nach Ort der Sehnsucht - nach Tasiilaq. Doch Stürme über Island verzögerten bereits den Anflug auf Island und verhinderten gar am nächsten Tag den Weiterflug nach Grönland. Was tun? Die Stimmung wollte nicht richtig ansteigen, Reykjavik ist ein toller Platz, doch wer wilde Natur und meterhohen Schnee im Kopf hat, ist nur begrenzt aufnahmefähig für die zweifelsfreien Schönheiten von Island. Es sollten zwei zähe Tage werden, die wir mit Ausflügen zum Meer und Besichtigungen in Keflavik gestalten konnten. Der Sonntag wäre zwar ein ruhiger Flugtag gewesen, doch in Kulusuk hatten sie einfach dienstfrei … auch mal was…

Am Montag stieg nun die Spannung, ein Anruf am Morgen – zwischen Hoffen und Bangen – gab uns grünes Licht. Endlich, Koffer ins Auto und auf zum Flughafen, der Flug sollte zur Mittagszeit starten. Am Flughafen angekommen trafen wir auf andere „Gestrandete“. Es gab noch andere Gruppen, die sich auf dieses Erlebnis gefreut hatten und ebenso wie wir ausharren mussten. So erfuhrt vom Reiseleiter einer französischen Gruppe, dass sie bereits eine Woche in Island festsaßen und nun endlich starten konnten. Wahnsinn, und wir waren schon nervös, als uns zwei Tage Wartezeit „aufgebrummt“ wurden. Aber jetzt waren wir alle extrem euphorisch, wussten unser Glück zu schätzen, wenn man bedenkt, dass es sogar Gruppen gab, die leider ihre Reise komplett absagen mussten, nachdem ihre Flüge abgesagt wurden … da waren wir ja richtige Glückskinder …

Endlich ging es los, das Wetter spielte mit und die Begeisterung war riesig als wir uns der Küste von Ostgrönland näherten, wo die Sonne bereits die Landschaft und die Packeisformation in glänzendes Licht getaucht hatte. Welche ein Ausblick, wir waren ergriffen von der Schönheit. Nur noch einen Moment Geduld, dann setzten wir auf. Hurra, wir waren schließlich gelandet. Allerdings wurden wir noch einmal auf die Probe gestellt, da sämtliche Weiterflüge mit dem Hubschrauber durcheinander gewirbelt waren. Alle Buchungen wurden neu aufgesetzt und so kamen wir mit dem Großteil unserer 8-köpfige Gruppe erst um 18h in Tasiilaq an, aber alles Warten hatte sich gelohnt. Der Ort zeigte sich von einer wunderbaren Seite, rötlich gefärbter Abendhimmel beschien die Bühne für unsere noch kommenden Exkursionen.

Bei der Ankunft im Roten Haus wartete Robert Peroni, der Leiter des Hauses, schon sehnsüchtig auf uns. Das erste Abendessen war ein Genuss und ließ das vielbeschworene „Cross-over“ von grönländischer und südtiroler Küche auf aller Zungen wahr werden. Robbe, die hier von den Jägern noch gejagt werden darf, und leichtes Gemüse mit Reis … vorzüglich. Wir genossen das Zusammensein und waren nochmal hellwach als wir am ersten Abend für einen kurzen Moment schon zu Polarlicht-Jägern wurden. Der rechte Erfolg wollte sich noch nicht einstellen, bei unserem Bemühen, das Spektakel am aktischen Nachthimmel fotografisch einzufangen. Doch es sollten noch imposante Erscheinungen geben, die alle Gäste im Haus verzückt ins Bett fallen ließen.

Am nächsten Tag ging es zum ersten Mal auf Wanderung. Wir sammelten uns nach dem Frühstück und „kämpften“ uns durch die Vielzahl von Möglichkeiten, das richtige Paar von Schneeschuhen unterzuschnallen. Dann ging es los, der Polarstrom war unser Ziel und als wir ihn erreichten, stach ein mächtiger Eisberg ins Auge, der sich in die Einfahrt zum Kong Oscar Fjord gelegt hatte und einer Trutzburg gleich den Zugang fast vollständig versperrte. Grandios diese Aussicht und das Erlebnis, der Natur nun so nah sein zu können. Wir ließen es am Nachmittag langsam angehen und frönten Kaffee und Eis in „Gerdas“ kleiner Kaffeestube, die mehr einem „Tante Emma Laden“ gleicht. Gerda ist mal ein Mann gewesen und tritt heute in Frauenkleidern vor ihre Gäste. Ihre Heimat ist Dänemark, wo man mit solchen Lebenswegen sehr entspannt umgeht, die Inuit mussten sich erst an sie gewöhnen. Heute ist sich jedoch nicht mehr vom Ort wegzudenken und ist stets ein Quell von höflicher und zuvorkommender Art. Zudem kümmert sie sich um Kinder aus schwierigen Familien. In Grönland keine geringe Anzahl und eine nie enden werdende Arbeit, um helfend zu wirken.

Wir freuen uns schon auf das Abendessen und erst recht auf die nahende Dunkelheit, denn unser Interesse an Polarlichtern war enorm. Wir wurden fündig und es wurden schon bessere Aufnahmen, als eine Nacht zuvor. Doch so richtig zufrieden waren wir noch nicht.

Der nächste Tag war einem Ausflug mit Hundeschlitten vorbehalten. „Zieht Euch warm an,“ hieß schon vorher. Und es war auch bitter nötig. Wir zogen dick angezogen durch den Ort und schwitzten schon fast wieder, als wir am Startpunkt ankamen. Vier Gespanne mit je 10-14 Hunden warteten schon ungeduldig auf uns. Die Hunde mussten man nicht erst motivieren. Die Grönlandhunde sind wahre Laufwunder und zogen uns, den Führer und je zwei Gäste, über den eisbepackten Fjord hinüber zu einem Tal mit weitläufigen See. Wir fuhren gut 1 ½ Stunden bis zum Ende des Sees und waren froh über diesen Stopp. Der kalte Wind stieb ins Gesicht und die Füße waren dankbar für Bewegung, auch wenn das gewählte Schuhwerk für echte Minustemperaturen ausgelegt war. Es gab Tee und auch die Hunde bekamen Ihre Zuwendung, insbesondere von uns, denn wer möchte nicht mal so einen knuffigen Grönlandhund kraulen. Ein Gespann war schon vor der Rückfahrt in Alarmbereitschaft und jagte los, fast ohne den Führer … der im letzten Moment noch das Seil einfangen konnte und erst scheinbar hilflos weggezogen wurde, bis er schließlich den Schlitten zum Stehen brachte. Glück gehabt … wir malten uns schon aus, wo wir ihn wiedertreffen würden. Es war eine genüssliche Heimfahrt und wir ließen die Winterlandschaft erneut langsam an uns vorbeiziehen, immer begleitet von dem guten Zurufen des Mashers, der seine Hunde damit antrieb.

Nach der Rückkehr waren wir etwas ausgekühlt, aber dennoch glücklich über diese tolle Fahrt. Die Sauna ließ am Abend den Körper wieder auftanken, die Polarlichter ließen diesmal auf sich warten, verdeckt war diesmal die Sicht durch die Wolken. Aber es sollte noch werden.

Für den drauffolgenden Tag hatten wir uns vorgenommen, den Fjord leer zu fischen und mit reicher Beute heimzukehren. Wir schnappten uns Viggo, der uns im Sommer als Bootsführer zur Seite steht, und der uns jetzt das Eisfischen beibringen wollte. Es war für ihn und uns ein glückloses Unterfangen. Weder konnten wir an den Löchern, die wir ins Eis des Fjords schlugen wahre Beute machen, noch konnten wir länger am Eisloch ausharren, wie die Inuit es jederzeit schaffen. Diese stoische Ruhe ist uns an dieser Stelle nicht gegeben, leicht fröstelnd mussten wir alsbald abbrechen. Es war uns klar, dass wir in früheren Tagen wohl oder übel mit leerem Magen ins Bett gefallen werden. Die Ehrfurcht vor der Gelassenheit und Zielstrebigkeit der Einheimischen, in dieser oft so menschenfeindlichen Umgebung zu überleben, war schon wieder gewachsen. Wir zogen mit unserer Ausrüstung nahe der Eiskante heim und erklommen in einer kleinen Bucht wieder das Land. Nachdem wir tagsüber schon keine Meeresfrüchte einheimsen konnten, kredenzte uns die Küche abends Leckereien aus dem Meer, diesmal war es Dorade, wie köstlich. Und dann hatte das Polarlicht seinen großen Auftritt. Der Himmel war in dieser sternenklar und es wurde überwältigend. Jeder im Haus war ergriffen von dem Farbspiel am Firmament, die Objektive der hervorgeholten Kameras zuckten in der Dunkelheit und ergriffen konnten sich unsere Augen nicht lösen von der Brillianz, die uns auch mit bloßem Auge staunen ließ. Ganze Serien wurden geschossen und anschließend die Adressen ausgetauscht, um die schönsten Eindrücke mitteilen zu können. Als hätten wir es geahnt, hatten wir bereits zuvor nach dem Abendessen noch Berichte gelesen, wie wir das Licht am besten einfangen könnten, wie die Kamera einzustellen sei. Ein Wink des Schicksals folgend, saugten wir die Information auf, um sie dann einige Zeit später tatsächlich in die Tat umsetzen zu können. Dank modernster Technik wussten wir bereits um die Qualität unserer Aufnahmen und konnten somit besonders selig einschlafen.

Unser letzter Tag in Tasiilaq – das Wetter schlug nochmal Kapriolen. Nach einem harmlosen Start in den Tag kamen kräftige Winde auf und ließen unsere Schneeschuhtour ins Blumental zu einer kleine Expedition werden. Die Natur zeigte uns ihre kalte Schulter – sollten wir doch morgen ruhig heimfahren, wir sollten nochmal spüren, was sie davon hielt. Schnee fegte uns ins Gesicht, die Brillen beschlugen, ein Vorwärtskommen unmöglich gemacht. So kämpften wir uns zurück in den Ort und verkrochen uns stattdessen im historischen Museum, dass vor einiger Zeit in der alten Kirche untergebracht wurde. Erik, der Leiter des Museum, erzählte uns mit großer Leidenschaft von der früheren Besiedlung und den folgenden Auswüchsen in dieser abgelegenen Region, die er manchmal auch, ob der zahlreichen Schwierigkeiten, „arktisch Afrika“ nennt, nicht ohne die Ironie in der Stimme erkennen zu lassen. Trotz oft verspürter Verzweiflung konnte er seinen Ort dennoch nicht verlassen, er hängt an „seinem“ Museum.

Wir schoben bald heim. Robert Peroni hatte versprochen, Anta Kouidze einzuladen, einen Schamanen der alten Schule. Er war am Nachmittag im Roten Haus und führte einen Tanz auf, der früher zwischen zwei Kontrahenten einen Zwist ausräumen sollte. Wer das Publikum am intensivsten zum Lachen bewegen konnte, gewann den besonderen „Zweikampf“. Sepp, ein weiterer Reiseleiter, durfte den Kontrahenten mimen – Anta und wir hatten unsere große Freude daran. Wer gewann? Nicht schwer zu erraten, oder? J Auch die Damenwelt war begeistert, weil sie Anta in besonders flirtender Weise in das Spiel mit einbezog. Es war ein schöner Ausklang unserer Tage hier in Tasiilaq.

War dieser Tag noch stürmisch und der Himmel zugezogen, was auch die Ängste schürte, eventuell Probleme beim Rückflug zu haben, so „brannte“ am folgenden Tag die Sonne wieder von oben, strahlendblau war der Himmel. Dennoch stand die Abreise auf wackligen Füßen, denn in Island waren wieder schlechte Bedingungen, die Flieger kamen nicht zu uns nach Grönland.

Aber wir hatten alle Glück und konnten am Nachmittag in zwei Schüben wohlbehalten nach Island zurückkehren. Mit einem kurzem Aufenthalt auf der Insel des Feuers endete anschließend unsere Reise.

Trotz der Kürze waren es großartige und intensive Tage in Tasiilaq und wir alle wissen eins … wir werden wiederkommen, ob im Sommer oder Winter. Wir sind schon längst infiziert von diesem wunderbaren Flecken Erde!"

 

Länder- und Reiseinfo: Grönland Winterreise

Liebe T&P-Gäste,

mit diesen Informationen möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich im Vorfeld Ihrer T&P-Winterreise nach Grönland in aller Ruhe vorzubereiten und sich dabei ein wenig in Urlaubsstimmung zu versetzen. Sie enthalten grundsätzliche Informationen über das Reiseziel Ostgrönland. Detaillierte Informationen zur Reise selbst mit allen Angaben zu Flugzeiten, Teilnehmern, Wissenswertem zum konkreten Ablauf sowie Ihre Reiseunterlagen (Flugticket, etc.) erhalten Sie ca. 10 Tage vor Abreise.

Allgemeine Informationen zu Ostgrönland

Grönland - die größte Insel der Welt ist faszinierend: seine Landschaften, seine Bewohner, deren Geschichte, Kultur und Gesellschaft.

Grönland - "grünes Land". Mit dieser Bezeichnung wollte der Wikinger Erik der Rote, nach heutiger Erkenntnis der erste Europäer, der die Insel entdeckte, seine Landsleute davon überzeugen, hier Siedlungen zu gründen. In der Landessprache heißt Grönland Kallallit Nunaat, "Land der Menschen". Die Einheimischen nennen sich im Westen Inuit, im Osten Ivi, was beides "Menschen" bedeutet. Die bei uns noch oft benutzte Bezeichnung "Eskimo" bedeutet "Rohfleischfresser" (früher gab es kein Feuer zum Kochen); es wird als Schimpfwort empfunden und hier nicht mehr verwendet.

Grönland ist mit über zwei Millionen Quadratkilometern die größte Insel der Erde und gleichzeitig eines der am dünnsten besiedelten Länder. Obwohl die Bevölkerung auf die gleichen Wurzeln zurückgeht, ist Grönland heute landschaftlich, kulturell, sozial, wirtschaftlich und sprachlich gesehen drei Länder.

Der Westen und Süden:
Mit mildem Klima, flachem Gelände und wenigen Bergen; mit der Stadt Illulisaat an der für ihre riesigen Tafeleisberge bekannten Diskobucht; mit relativ hohem Lebensstandard und vor allem auf Fischfang und Tourismus basierender Wirtschaft.

Der Norden:
Flaches, ständig mit Schnee und Eis bedecktes Gelände; mit der Stadt Chaanaq und der US-Basis Thule; mit auf Jagd basierender Lebensweise und Kultur.

Der Osten:
Der ursprünglichste Teil mit wilden, zerklüfteten Fjordlandschaften; mit einer auf Jagd basierender Lebensweise und Kultur.

Der Osten ist etwas ganz Besonderes:
•    Die Eisberge hier sind viel "artenreicher" als anderswo: da die Gletscher sehr unterschiedlich sind - flach und steil -, sind auch die Formen und Farben der aus ihnen hervorgehenden Eisberge sehr unterschiedlich: Schlösser, Türme, die verschiedensten Tiere - Sie können Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Auch die Farbpalette ist einmalig: je nach Dichte des Eises und wie viel Luft eingeschlossen ist blau, violett, weiß, grün, silbern, gold, durchsichtig, und es gibt durch mitgeführte Erde und Geröll braune bis schwarze Einschlüsse.
•    Ein weiteres Charakteristikum des Ostens sind seine Berge - zerklüftet, steil direkt aus dem Meer ragend, aus schwarzem und rotem Granit.
•    Und: entlang der Ostküste fließt der längste und größte Eisstrom der Welt, der das gesamte Eis des Polarbeckens, auch aus Sibirien und Alaska, mit sich führt.

Geografie

Der größte Teil Grönlands liegt im Bereich des nördlichen Polarkreises, und wenn man Landkarten betrachtet, scheint die Insel vollständig von Eis bedeckt zu sein. Dies ist nur zum Teil richtig: 80 %, das Landesinnere, sind tatsächlich das ganze Jahr über vom so genannten Inlandeis bedeckt; ein Küstenstreifen allerdings, mancherorts nur wenige hundert Meter, anderswo bis zu 250 km breit, ist im Sommer schnee- und eisfrei. Das Inlandeis ist eine bis zu 3.500 Meter dicke Eisschicht, die mit ihrem Gewicht so auf das unter ihr begrabene Urgestein drückt, dass dieses teilweise wahrscheinlich 250 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Die Masse dieses Eispanzers bleibt immer nahezu gleich: Was über Gletscher ins Meer geschoben wird, an der Kante abbricht und die Eisberge bildet (im Fachjargon heißt es, die Gletscher "kalben"), wird durch Niederschläge ausgeglichen. Auf dem Küstenstreifen wächst in der schnee- und eisfreien Zeit eine reiche arktische Flora, leuchtend bunte Blumen, Wollgras, Moose, Flechten in vielen Farben und Formen, Pilze und Beeren. Es gibt Schmetterlinge und Vögel; Schneeammern, Steinschmätzer, Seeschwalben, Kolkraben und der Weiße Seeadler brüten hier, und mit viel Glück können Sie einen Polarfuchs sehen.

Das Meer an der Ostküste Grönlands ist im Winter zugefroren; für Schiffe ist es nur drei Monate (Juli bis September) befahrbar. Dies verhinderte lange Zeit, dass Ostgrönland kolonisiert und von europäischer Kultur beeinflusst wurde. Ost-grönland ist nur sehr dünn besiedelt: auf 10.000 Kilometer Küstenlänge leben nur 3.500 Menschen, davon 1.600 in Tasiilaq, dem wirtschaftlichen Zentrum Ostgrönlands. Die Ostgrönländer folgen zum Teil noch ihrer traditionellen Lebensweise, vor allem in den Dörfern außerhalb Tasiilaqs. Von ihrer Jahr-hunderte langen Abgeschiedenheit profitiert der heutige Besucher: Er trifft auf eine völlig andere Welt, kann sich von der fremdartigen Kultur faszinieren lassen.

In Ostgrönland scheint fast immer die Sonne: Die sich über Neufundland und entlang des Golfstroms bildenden und ostwärts ziehenden Tiefdruckgebiete werden von den vom grönländischen Inlandeis kommenden Winden, den so genannten katabatischen Winden, abgelenkt und nach Island geleitet.

Während Island nur rund 50 Schönwettertage pro Jahr hat, sind es in Westgrönland immerhin 200 - in Ostgrönland aber 300!
Entsprechend mild sind auch die Temperaturen:

 

 

Jan. Feb. März April Mai Juni   Juli   Aug.  Sept.  Okt.  Nov.

 Dez.

Mittlere Temp.

  -8   -8    -8    -1    0   +3   +5   +6    +2    0   -3   -4
Maximal-
temperatur
 +4  -0,5     0   +1,5  +4,5   +11   +9,5  +10,5    +9  +8   +8   +3

 

Geschichte Ostgrönlands

Die Besiedelung der Ostküste Grönlands begann wahrscheinlich circa 2000 v. Chr. durch die Vorfahren der heutigen Ostgrönländer. Der Eisstrom verhinderte Jahrhunderte lang, dass sich Europäer für diesen Küstenstrich Grönlands interessierten. Erst 1884/85 gelang es dem Dänen Gustav Holm bis in die Gegend von Tasiilaq vorzudringen. Der Erfolg dieser Expedition beruhte auf den von Holm eingesetzten Booten: traditionellen, grönländischen, von Frauen geruderten Booten, "umiak" genannt. Nach diesen Booten wurde auch seine Expedition benannt, "Frauenboot-" oder "Umiak-Expedition".

Während des Zweiten Weltkrieges baute die US-amerikanische Armee eine Kette von Flugstützpunkten über ganz Grönland auf. Während des Kalten Krieges wurden Frühwarnstützpunkte eingerichtet. Nach Ende des Kalten Krieges wurden sie weitgehend demontiert, und die Landebahn auf Kulusuk wurde für die zivile Luftfahrt freigegeben; sie ist heute der Flughafen der Ostküste.

Das wirtschaftliche Zentrum Ostgrönlands ist die 1.600 Einwohner zählende Stadt Tasiilaq, eine moderne, pulsierende Kleinstadt, wo sich Hundeschlitten und Autos die Strassen teilen. Es gibt verschiedene Geschäfte, Post, Museum, Philatelie, Hafen, Heliport, Krankenhaus, Kindergarten, Schule und Berufsschule. Tasiilaq ist der ursprüngliche ostgrönländische Name und bedeutet "am stillen Wasser". Nach der Kolonialisierung wurde der Ort umbenannt in westgrönländisch Ammassalik, zusammengesetzt aus "Ammasetten", eine hier häufig vorkommende Fischart (Polarlodde), und "lik" = Stadt. Heute wird die Stadt wieder Tasiilaq genannt; in den meisten Atlanten findet man aber immer noch den Namen Ammassalik, und die Region heißt weiterhin Ammassalik-Distrikt.

Das Leben in den Dörfern außerhalb Tasiilaqs entlang der Ostküste ist noch sehr viel traditioneller und sehr viel härter als in der Stadt. Wie überall auf der Welt ziehen einige Dorfbewohner, vor allem junge Menschen, in die Stadt - wegen des höheren Lebensstandards und um Arbeit zu finden. Dennoch sind die Dörfer (Isortoq, Kulusuk, Kuummiut, Sermiligaaq und Tiniteqilaaq) mit ihren insgesamt rund 2.000 Einwohnern ein wichtiger Bestandteil Ostgrönlands. Ein Besuch lohnt sich: hier finden Reisende noch das ursprüngliche Ostgrönland, und hier kann ihnen richtig bewusst werden, mit wie wenig die Menschen hier auskommen.

Politik und Wirtschaft

Geografisch gehört Grönland zum amerikanischen Kontinent, politisch zu Dänemark. Bis 1953 war es dänische Kolonie; seither wurden seine Rechte ausgedehnt, und seit 1979 besitzt Grönland eine Selbstverwaltung, die sich auf die Sektoren Bildung, Soziales und Kultur bezieht. Außenpolitische Entscheidungen werden vom dänischen Parlament getroffen, in dem Grönland mit zwei Abgeordneten vertreten ist; innenpolitische Sicherheit und Verteidigung sind ebenfalls dänische Ressorts.

"Wirtschaft" - das findet in Grönland hauptsächlich im Süden und Westen statt. Haupteinnahmequelle ist die Fischerei. Die klimatischen Verhältnisse lassen nur im Süden Landwirtschaft (Schafzucht) zu. Obwohl Bodenschätze (Uran, Kohle, Kryolit, Zink, Blei, Gold und Erdöl) in bedeutendem Umfang nachgewiesen sind, wurde ihr Abbau bisher nicht forciert, da die Nebenkosten für Abbau und Transport sehr hoch sind.

Der Tourismus ist ein immer wichtiger werdender Wirtschaftszweig; 90 Prozent des grönländischen Tourismus spielen sich jedoch im Westen ab.

Grönland ist einer der wenigen Landstriche, in denen kein Ort mit einem anderen über eine Straße verbunden ist. Die wichtigsten Verkehrs- und Transportmittel sind im Sommer das Boot, im Winter Hundeschlitten. Eine weitere, allerdings sehr teure Alternative ist der Helikopter.

Gesellschaft, Kultur und Sprache

Die geografischen und klimatischen Verhältnisse verhinderten lange Zeit, dass Ostgrönland kolonisiert wurde und seine Bewohner von europäischer Kultur beeinflusst wurden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs lebten die Ostgrönländer nach ihrer traditionellen Kultur. Viele tun dies heute noch, vor allem in den kleinen Dörfern außerhalb der Stadt Tasiilaq.

Eigentum in unserem Sinne kannten die Ostgrönländer nicht. So wurde z.B. die für den Winter ins Erdreich gegrabene und mit Stein und Grassoden gebaute Hütte, das so genannte Erdhaus, nach dem Winter zurückgelassen und konnte im nächsten Winter von jeder anderen Familie bezogen werden. Während des Sommers wohnten die Ostgrönländer halbnomadisch in Zelten aus Seehund-fellen, die sie dort errichteten, wo es für die Jagd günstig war. Die Familie ist auch heute noch der Mittelpunkt des Lebens - erzwungen durch die vielen Monate der Kälte und Dunkelheit rückt man eng zusammen.

Auch die Ernährungsgrundlage ist immer noch traditionell, in erster Linie Robbe. Gesellschaftliche Anerkennung hat, wer ein guter Jäger ist.
Der felsige Boden lässt eine reiche arktische Flora gedeihen, Landwirtschaft ist allerdings nicht möglich.
Die Konfrontation mit der völlig anderen Gesellschaft Westeuropas und deren völlig anderen Werten muss innerhalb weniger Jahrzehnte bewältigt werden. Auf den ersten Blick scheint dies, zumindest in der Stadt Tasiilaq, auch erfolgt zu sein: Die Kleidung ist westlich, der Supermarkt ist gut bestückt, und von den meisten Menschen, denen man in den Straßen begegnet, bekommt man ein strahlendes Lächeln.

Aber die Auseinandersetzung mit der westeuropäischen Kultur verläuft nicht ohne Probleme. Äußerlich angepasst bleiben die Wertvorstellungen der Ostgrönländer traditionell, ebenso ihr Verhalten, ihr Umgang miteinander, ihre Kunst, die Schnitzereien aus Rentiergeweih, Walross- und Narwalzähnen, die Glasperlenarbeiten und ihre Musik. Ein Leben nach der traditionellen Art und Weise bringt auch heute noch gesellschaftliche Anerkennung. Trotz aller Schwierigkeiten - das Lächeln ist echt: Die Ostgrönländer sind freundliche Menschen; Fremde sind willkommen. Und sie sind ein ausgesprochen friedfertiges Volk: in ihrer Geschichte gibt es keinen einzigen Krieg, Gewalt gegen Ausländer ist unbekannt.

Die Abgeschiedenheit Ostgrönlands vom restlichen Grönland äußert sich auch in der Sprache: Ostgrönländisch ist eine eigene Sprache, die sich von Westgrönländisch unterscheidet und nur hier von den rund 3.500 Menschen gesprochen wird. Ostgrönländisch ist eine rein gesprochene Sprache (asyntaktisch-polysyllabisch); eine allgemein anerkannte "Rechtschreibung" gibt es bis heute nicht.

Durch die folgende kurze Liste möchten wir Ihnen einen ganz kleinen Einblick geben; diese wenigen Worte können Ihnen bei Ihrem Besuch helfen, einen ersten Zugang zu Ihren Gastgebern zu bekommen (bitte beachten Sie: die Schreibweise gibt ausschließlich die Aussprache wieder!)

deutsch      grönländisch       deutsch     grönländisch      
Guten Tag/Morgen/Abend    gudáaa       Ich komme ausDeutschland      týsklandi mingáani
Auf Wiedersehen báay    Es schmeckt gut mammaráa
Danke       guiéna    Schön       perchkeráa
Bitte (sehr) iddiddáa       Hund       chimmée
Ja       iií       Schlitten       chattuudí
Nein       erchké       Robbe       puidá
o.k. aingidáa       Eisbär       nanée
Sprechen Sie Englisch? duddudúu passiví?       Schnee       apúu
Ich verstehe nicht paasingáai       Eisberg       illiiliáa
Wie heißen Sie? kane aderapí Meer       imáa
Ich heisse aderapúa       Boot       umiatsiáa
Ich komme aus Dänemark  dánmarki mingáani Kajak       tsakkée

   
Weiterführende Literatur

Wenn Sie sich detaillierter über Grönland im Allgemeinen und Ostgrönland im Besonderen informieren möchten, können wir Ihnen folgende Bücher empfehlen:

•    Sabine Barth: Grönland. DuMont Reise-Taschenbücher, 2014, ISBN 9783770173983.
•    Graeme Cornwallis, Deanna Swaney: Iceland, Greenland and the Faroe Islands. Lonely Planet, 2001 (in englischer Sprache)
•    Rolf Bökemeier, Ivars Silis: Leben im Hohen Norden - Grönland. Mondo Verlag, 1980 (im Antiquariat oder auf Amazon erhältlich)
•    Nordmeer- Island, Spitzbergen, Grönland. Geo Special Nr. 4, 1996
•    Robert Peroni: Der weiße Horizont. Hoffmann und Campe, 1984 (im Antiquariat und auf Amazon erhältlich)
•    Robert Peroni: Die magische Grenze. Hoffmann und Campe, 1992 (im Antiquariat und auf Amazon erhältlich)
•    Robert Peroni und Francesco Casolo: Kälte Wind und Freiheit: Wie mich die Inuit den Sinn des Lebens lehrten, 2014, ISBN 3890294529
•    P. Freuchen: Der Eskimo. Berlin, 1928 (im Antiquariat erhältlich)
 

Die besten Reisezeiten

Urlaub in Ostgrönland - das kann alles sein: beschauliches "Nichtstun"; die Stille und herrliche Ausblicke genießen; lesen, spazieren gehen; Begegnungen mit den Einheimischen und ihrer Kultur; Bootsfahrten zwischen Eisbergen und Walen; anspruchsvollstes Sommer- und Wintertrekking, Klettertouren, Expeditionen auf das Inlandeis und in die Berge Ostgrönlands.

•    Weihnachten und Neujahr sind hier die ruhigsten Tage - der westliche Festtags- und Einkaufstrubel ist weit weg. "Zum Ausgleich" bekommen Sie hier: einen endlosen Himmel über Schneefeldern und zugefrorenem Meer, intensive Farben, die ganze Farbpalette des Lichts, einen unglaublichen Sternenhimmel, sich ständig verändernde Nordlichter in allen Formen - ein unfassbares Schauspiel. Abends spielt man mit den grönländischen Nachbarn Karten, und wir feiern gemeinsam Weihnachten und Silvester - Silvester sogar zweimal, denn aufgrund der Zeitverschiebung lassen die Dänen um 20:00 Uhr (d.h. 24 h in Dänemark) die Raketen steigen und um 24:00 Uhr die Grönländer.

•    Im Spätwinter und Frühling (März, April und Mai), wenn die Tage wieder länger werden (im März ist es bereits 14 Stunden hell), können Sie ausgedehntere Hundeschlitten-, Ski-, Schneeschuhtouren oder Wanderungen zu Fuß unternehmen. Im Mai zeigen sich die ersten Moose, Flechten und Blüten. Die mittlere Temperatur liegt bei 0° C, aber in der Mittagssonne steigen die Temperaturen leicht auf Plusgrade. Im März gibt es aber noch sehr kalte Tage mit Minusgraden. Bei klaren Nächten sind die magischen Lichter des Polarlichts häufig am Nachthimmel zu bewundern.

•    Der Sommer in Ostgrönland (Juni, Juli und August) ist intensiv: In dieser Zeit erfährt das Land eine ungeheure Verwandlung: Die karge Landschaft erblüht in der Mitternachtssonne, und die Temperaturen können in der Sonne auf über 20°C ansteigen. Zeit für Wanderungen, für Trekking-, Boots- und Kajaktouren, für Walsafaris, und in den "tausend" Seen ist Badezeit!

•    Im Herbst (September) ist die Landschaft geprägt von der bunten Vegetation, dem ersten Schnee auf den Bergen und den langen Schatten der bereits tief stehenden Sonne. Die Temperaturen können nachts schon den Gefrierpunkt erreichen; am Tage aber wird es noch angenehm warm.

Unsere An- und Abreise

Wir fliegen mit Icelandair ab Frankfurt nach Keflavik / Island bzw. mit Scandinavian Airlines von anderen Abflughäfen (auf Anfrage). Es sind alles Tagesflüge mit Ankunft am Nachmittag. Die Rückflüge gehen nach Frankfurt am frühen Morgen mit mittäglicher Ankunft in Frankfurt bzw. bei anderen Flügen entsprechend alternativ.

Die Flugzeiten von Island nach Grönland und zurück geben wir Ihnen mit den letzten  Reiseunterlagen bekannt.

Am Tag nach Ankunft in Island geht es weiter mit der isländischen Fluggesellschaft Air Iceland von Reykjavik nach Kulusuk. Von dort fliegen wir weiter mit dem Helikopter nach Tasiilaq. Hierbei kann es zu Wartezeiten kommen und da die Helikopter nur eine begrenzte Anzahl von Passagieren befördern können, sind eventuell mehrere Flüge notwendig, um unsere gesamte Gruppe zu transferieren, die Flugzeit beträgt knapp 10 Minuten. In Tasiilaq angekommen, wird unser Gepäck mit einem Fahrzeug zum Roten Haus gebracht, wir gehen zu Fuß (ca. 10 Minuten).

 
Devisen- und Zollbestimmungen

Grönland: EU-Bürger können in unbegrenzten Mengen Devisen und Landeswährung ein- und ausführen. Zollrechtlich ist Grönland jedoch ein Nicht-EU-Land.
Die jeweils aktuellen Bestimmungen kann man bei der dänischen Botschaft erfragen oder bei den Flughäfen. Gegenstände des persönlichen Bedarfs dürfen eingeführt werden. Einfuhrbeschränkungen: 200 Zigaretten, 1 Liter Spirituosen, 2 Liter Wein, 50 g Parfum, 1 kg Schokolade, 1kg Kaffee oder Tee.

Island: Es bestehen keine Ein- bzw. Ausfuhrbeschränkungen für in- und
ausländische Währungen nach Island. Zollfrei eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 2,25 Liter Wein oder 1 Liter Spirituosen und wahlweise 1 Liter Wein oder 6 Liter Bier. Das Mindestalter für die Einfuhr von alkoholischen Getränken beträgt 20 Jahre, von Tabakprodukten 18 Jahre.
Die Einfuhr von Lebensmitteln wird sehr restriktiv gehandhabt. Frischfleisch und Molkereiprodukte dürfen nicht eingeführt werden. Der isländische Zoll führt mitunter sehr strenge Kontrollen durch.

Einreisebestimmungen

Zur Einreise nach Island und Grönland benötigen Staatsbürger aus EU-Ländern, dem Schengen-Gebiet und der Schweiz einen gültigen Reisepass. Staatsbürger anderer Länder wenden sich bitte an die entsprechenden Botschaften zwecks Visa-Informationen. Die Reisedokumente müssen nach dem geplanten Abreisetag noch mindestens 3 Monate gültig sein.

 
Geld und Kreditkarten

Generell ist es schwierig, Aussagen über Ihr privates Budget für Ausgaben vor Ort zu tätigen. Sie haben die Reise inkl. Vollverpflegung auf Grönland und mit Frühstück auf Island gebucht. Dies bedeutet, dass die Mahlzeiten (außer Frühstück) auf Island sowie Getränke während der gesamten Reise nicht enthalten sind. Daher empfehlen wir, für weitere Ausgaben auf Ihrer Reise je nach sonstigen Konsumverhalten mit einem Betrag in Höhe von etwa 250 bis 300 Euro zu rechnen. Bitte denken Sie dabei zusätzlich an Kosten für eventuelle Souvenirs und auch Ihr Reiseleiter freut sich über ein Trinkgeld, dessen Höhe Sie jedoch natürlich selbst bestimmen, abhängig von Ihrer Zufriedenheit mit dessen Leistung.

Währungseinheit in Grönland ist die dänische Krone (DKK), aufgeteilt in 100 Öre. Wir empfehlen wir Ihnen grundsätzlich, genügend Bargeld mitzunehmen. Eventuelle fakultative Ausflüge können nur bar bezahlt werden, aber es gibt vor Ort in Tasiilaq/Ammassalik je einen EC -Automaten im Postgebäude
(Montag-Freitag 09-16:00 Uhr) und einen im Supermarkt an dem Sie Bargeld abheben können.  Allerdings raten wir Ihnen, sich auf die Funktionsfähigkeit dessen nicht zu verlassen, sondern notfalls auch Bargeld (dänische Kronen) bei sich zu haben! Wir empfehlen fürs erste, ca. 50,- Euro in Dänische Kronen bereits in Deutschland bzw. Österreich und der Schweiz zu tauschen, da Sie somit in Grönland gleich „flüssig“ sind und nicht auf die Öffnungszeiten der Wechselstube im Ort angewiesen sind.

Wechselkurs (Stand Januar 2016): 1 Euro = 7,46 DKK

Währungseinheit in Island ist die Isländische Krone (Króna, ISK), aufgeteilt in 100 Öre (Aurar). Aufgrund des günstigeren Wechselkurses lohnt es sich, Bargeld erst auf Island zu tauschen. Dies kann nach Ankunft am Flughafen oder auch in der Stadt geschehen. Die Isländer stehen inzwischen dem Einsatz von Kreditkarten sehr affin gegenüber, so dass man fast ohne Bargeld auskommt.

Für den kleinen Bedarf lässt sich in Island direkt bei der Bank im Flughafen (noch vor der Zollkontrolle) ein Betrag umtauschen. Dies ist auch bei Ankunft in der Nacht bis ca. 3:00 Uhr möglich. Banken haben montags bis freitags von 9:15 - 16:00 Uhr geöffnet (einige haben donnerstags auch von 17:00 - 18:00 Uhr geöffnet). Die aktuelle Situation der Finanzmärkte, insbesondere in Island, erlaubt uns keine klare Auskunft über den zu Ihrem Reisetermin aktuellen Wechselkurs. Bitte informieren Sie sich hier über die Tagespresse oder im Internet unter http://waehrungen.onvista.de.

Mit der EC - oder Kreditkarte können Sie an den meisten Geldautomaten (z.B. auch am Flughafen) Geld abheben und z.B. in Restaurants und Geschäften Ihre Rechnung direkt zahlen.
Bei Verlust Schaden begrenzen und die Karte sperren lassen:
EC-Karte: 0049 - (0)1805 - 021021
Sperr-Notruf (alle Karten) 0049-116116 oder 0049-30-4050405

Strom

Die elektrische Spannung in Island und Grönland beträgt wie bei uns 220V bei 50 Hz Wechselstrom. In die Steckdosen passen die in Mitteleuropa üblichen runden, zweipoligen Stecker. In Island haben Sie die Möglichkeit, Ihre Akkus aufzuladen. In Grönland können wir dies in unserer Unterkunft im Roten Haus vornehmen. Da sicherlich immer mehrere Teilnehmer ihre Akkus laden, ist es oft eingeschränkt möglich, bitte denken Sie daher an ausreichend Ersatzakkus.

Telefon

Vorwahl nach Deutschland: 00 49 + Vorwahl ohne erste 0 + Teilnehmernummer.

Grönland: In den Ortschaften ist in der Regel ein guter Empfang für Mobiltelefone, die Kosten sind jedoch höher als in Island – Grönland wird nicht zur EU gezählt. Besser sind Kurznachrichten per SMS.

Island: In der Regel gibt es gute Verbindungen per Mobiltelefon. Auskünfte über Ihre Tarife erfragen Sie bitte bei dem jeweiligen Mobilfunkanbieter. Island wird zumeist als Teil der EU gesehen, daher günstige Auslandstarife.

 
Zeit

Grönland: Der Zeitunterschied zur mitteleuropäischen Zeit beträgt -4 Stunden.
Island: Es gilt die Greenwich Mean Time (GMT): Der Zeitunterschied beträgt im Winter MEZ -1 Std., während unserer Sommerzeit -2 Std.

Kontakt in Grönland

Hotel „The Red House”, Herr Robert Peroni
Naparngumut B-1025, P.O. Box 81
DK – 3913 Tasiilaq / Ammassalik, East-Greenland
Für Notfälle: Tel.: 00299 981 650. Fax: 00299 981 024
E-Mail: tuning@greennet.gl


Die definitiven Informationen zur Reise

... wie Anreise, endgültigen Flugzeiten, Treffpunkt mit der Gruppe bzw. der Reiseleitung, Ihre Reiseunterlagen mit Flugticket, ggf. Bahnticket, Kontaktadressen etc. erhalten Sie ca. 10 – 14 Tage vor Abreise. Falls Sie noch weitere Fragen im Vorfeld haben, rufen Sie uns an! Wir sind werktags von 10-18 Uhr für Sie da: Telefon 0711 – 75 86 777.

Adressen

Deutsche Botschaft
Laufásvegur 31
101 Reykjavik/ Island
Tel.: 0 03 54 – 530 11 00
Fax: 0 03 54 – 530 11 01

Isländische Botschaft
Rauchstraße 1
D - 10787 Berlin
Tel.: 0 30 - 50 50 - 40 00
Fax: 0 30 - 50 50 - 43 00
icemb.berlin@utn.stjr.is
www.botschaft-island.de

Honorarkonsulat Deutschlands in Grönland
c/o Greenland Tours Elke Meissner
PO Box 160, DK - 3952 Ilulissat
Tel.: 0 02 99 - 94 44 22, Fax: 0 02 99 - 94 45 11, Mail: greenland.tours@greennet.gl   

Deutsche Botschaft in Dänemark
Stockholmsgade 57
DK-2100 Kopenhagen Ø
Tel.: 0 04 5 - 35 45 99 00
Fax: 0 04 5 - 35 26 71 05
E-Mail: tyskeamba@email.dk


Wichtige Information zu Ihrer Ausrüstungsliste:

Diese Aufstellung stellt eine Empfehlung unsererseits dar und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte ergänzen Sie die Liste nach Ihrem persönlichen Bedarf. Beachten Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Ausrüstung jedoch, dass ein Ersatz oder Neueinkauf in Grönland nur eingeschränkt möglich
ist. Bitte beachten Sie, dass das Gepäck auf 20 kg pro Person begrenzt ist.

•    Gültiger Personalausweis oder Reisepass (+ Kopie). Offiziell genügt ein Personalausweis, da Grönland zu Dänemark gehört, jedoch empfehlen wir, mit Reisepass zu reisen, um die Einreiseprozedur zu beschleunigen. Wenn Sie bei der Einreise nachfragen, können Sie auch einen netten grönländischen Stempel in den Pass erhalten.
•    Flugticket / E-Ticket (+ Kopie)
•    Bargeld/EC-Karte/Kreditkarte
•    Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
•    Tagesrucksack
•    Reisetasche/ leichter Koffer
•    Wander-Bergschuhe mit Profilsohle, wasserdicht, gut eingelaufen
•    Gamaschen gegen das Eindringen von Schnee in die Schuhe
•    Funktionssocken, dicke Socken (auch ggf. als Hausschuhe)
•    Pflegeleichte T-Shirts, am besten aus Merinowolle und langärmlig
•    Funktionsunterwäsche, Merinowolle ist auch hier ideal
•    für Schneeschuhtouren: Hose (ggf. Thermo), winddicht und schnell trocknend, atmungsaktiv, für Indoor Trainingshose oder ähnliches
•    ansonsten Alltagshose und ggf. Skihose für Spaziergänge im Ort
•    Woll-oder Fleece-Pullover
•    Warme Jacke mit Kapuze (Daune, Polartec, Primaloft)
•    Warme Mütze (ohrenbedeckend)
•    Sonnenbrille (Gletscher- u. windtauglich), Sonnenschutz, Lippencreme
•    Skibrille für windige Tage
•    Warme Handschuhe (für Fotografen dünne Handschuh-Inlets, die man zum Fotografieren anbehalten kann), eventuell kleine Taschenöfen
•    Schal/Halstuch
•    Evtl. 2 Teleskop-Trekkingstöcke (für die Schneeschuhwanderung, das Rote Haus verleiht kostenlos Skistöcke, aber keine Teleskopstöcke), dazu sind große Teller ideal
•    Gesichtsmaske/Sturmhaube für Hundeschlittentour
•    ggf. Taschenmesser, Feuerzeug, kl. Nähzeug
•    Thermosflasche
•    Persönliche Medikamente
•    Fotomaterial/evtl. Fernglas
•    Abendunterhaltung: Bücher, Spiele, etc.
•    Ggf. Badesachen für Island

Für die fakultative Hundeschlittentour ist es möglich, im Roten Haus einen Overall kostenlos zu leihen.

Wie empfehlen strapazierfähige und unempfindliche Funktionskleidung. Da während der gesamten Reise häufige Wetterwechsel möglich sind, empfehlen wir Systemkleidung nach dem Schichtprinzip. Die ideale „bei jedem Wetter geeignete“ Kleidung besteht aus:

•    Unterwäsche, die Feuchtigkeit vom Körper absondert (am besten Merinowolle)
•    einer Mittelschicht aus Woll- oder Fleece-Pullover
•    einer Überbekleidung aus wasserdichtem, aber atmungs-aktivem und sehr warmen Material, kann auch doppelt sein, z.B. Daunenjacke als Underlayer und darüber eine Funktionsjacke, die Feuchtigkeit abhält

Erfahrungsgemäß kann sich bei Wanderschuhen nach 5-6 Jahren der Kleber lösen, mit dem die Sohle am Schuh befestigt ist. Bitte prüfen Sie daher vor Abreise den Zustand Ihrer Wanderschuhe, da ein Neukauf während der Reise nur schwerlich bzw. gar nicht möglich ist. Bitte prüfen Sie auch, ob Ihre Wanderstiefel nicht seit Jahren „ungewandert“ im Regal stehen und unbenutzt waren, denn oft werden die Sohlen dadurch porös und fallen dann unter Belastung gerne einmal vom Schuh. Im Zweifel hilft sicher ein Beratungsgespräch im Fachhandel.

Weitere Tipps für die Urlaubsvorbereitung finden Sie auch im Internet
unter: www.urlaubs-checkliste.de


Wichtige Hinweise zum Charakter unserer Winter-Grönland-Reise:

Es handelt sich bei dieser Reise um eine Reise in eine extreme Region, in der es nur eine eingeschränkte Infrastruktur gibt. Und in Grönland diktiert die Natur die Spielregeln, d.h., wir müssen immer damit rechnen, dass durch die hiesigen Umstände (Wetter, Eislage, Zeitverzögerungen, einheimische Mentalitäten etc.) die noch so sorgfältigste Planung nicht verhindern kann, dass etwas am Ende doch noch ganz anders kommt. Der Tourismus ist hier lediglich eine Randerscheinung, z.B. sind unsere einheimischen Helfer „im wahren Leben“ Jäger und Fischer, und wenn sich (z.B. im Sommer) eine Herde Robben in den Fjord verirrt, bedeutet dies, dass unsere Gruppen vielleicht einmal zwei Stunden warten müssen, bis sie abgeholt werden, weil die Jagd ganz einfach Vorrang hat, und nicht wir Touristen.  Bitte seien Sie sich dessen bewusst! Wir üben uns in solchen Fällen in Geduld, genießen derweil die Ruhe und den Blick auf die sagenhafte Landschaft, denn wir verpassen deshalb nichts.

Entsprechend dem Charakter dieser Reise sollten Sie sich bewusst sein, dass das Gelingen vom Teamgeist der Gruppe, gegenseitiger Toleranz und Offenheit gegenüber der einheimischen Natur und auch Kultur abhängt. Grönland ist wie geschaffen für ein Naturerlebnis und Abenteuer der Extra-Klasse, und wir werden versuchen, Ihnen dies mit unserer unverwechselbaren Reiseart und unserer Liebe zu Grönland zu vermitteln.

Wir wünschen Ihnen viel Vorfreude auf Ihre Reise nach Grönland!

Ihr Team von Travel & Personality



Stand: November 2015, alle Angaben ohne Gewähr

Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
23.02.2016 04.03.2016 11 Tage Reiseleiter: Christian Schneidereit 2.995,00 EUR 6-10
18.03.2016 28.03.2016 11 Tage Reiseleiter: Mario Hecktor 2.995,00 EUR 6-10

Einzelzimmer nicht möglich

Impressionen

  • Beeindruckender Eisberg, Grönlandreisen
  • Ein beeindruckender Moment: Wal in Grönland
  • Mond über dem Eisberg
  • Ewiges Eis in Grönland
  • Bunte Hütten in Grönland
  • Erlebnisreisen in der Arktis
  • Wohltuende Stille

Teilnehmerstimmen

Winterreise in Grönland
Eine wohlverdiente Pause für die Schlittenhunde
Bunte Hütten in Grönland
Hundeschlittentour, Winterreise in Grönland
Fischerboote in Grönland
Wir beraten Sie gerne! 0711-75 86 777 0511 - 35 39 32 56