Albanien - Kosovo Schön und ursprünglich

13-tägige Kultur- und Begegnungsreise mit Wandern

Obwohl nur 2 Flugstunden entfernt, birgt das Land ganz im Westen des Balkans noch unentdeckte Geheimnisse. Vierzig Jahre Diktatur und extreme Isolation, schwer zugängliche Gegenden und erst jetzt ausgebaute Verkehrswege haben dazu beigetragen, dass uralte Traditionen bis heute lebendig geblieben sind. Die Bevölkerung begegnet den noch seltenen Besuchern herzlich und gastfreundlich.

Höhepunkte

Inhalte

Highlights:
  • Tirana – Stadt im Umbruch
  • Idyllische Fährfahrt auf dem Koman-Stausee
  • Prizren – malerische Stadt mit orientalischem Flair
  • Historische Stadt Berat - “Stadt der 1000 Fenster“
  • Wandern im Nationalpark von Llogara
  • Chillen an der albanischen Riviera
  • Albanien und Kosovo auf einer Rundreise entdecken

Merkmale

  • Wanderungen bis 6 Std. Gehzeit, bis 800 Höhenmeter, oder vergleichbare Anstrengung (Kälte,Unwegsamkeit etc.)
  • Schwerpunkt Natur
  • Schwerpunkt Kultur
  • Begegnungsreise
  • Inklusive internationalem Flug
  • Überfahrten im Kleinbus
  • Übernachtung in Hotels, landestypische Mittelklasse
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Albanien & Kosovo: Unentdeckte Geheimnisse

Das Land bietet auf unserer Rundreise spektakuläre Küsten- und Gebirgslandschaften, die zahlreiche subtropisch-mediterrane Tier- und Pflanzenarten beheimaten. Griechen Illyrer und Osmanen haben ihr Erbe hinterlassen, orthodoxe Klöster, mittelalterliche Städte und Burgen bilden architektonische Kontrastpunkte zur vom Sozialismus geprägten Architektur der jüngeren Vergangenheit. Im Kleinbus und zu Fuß erkunden wir auf unserer Rundreise die kulturellen Highlights und Naturschönheiten Albaniens.

Wir entdecken Shkodra, Berat, Gjirokastra, Butrint und Apollonia, machen einen Abstecher nach Prizren in der Republik Kosovo. Wir wandern im Valbonatal, im Umland Berats, zu den Heilquellen von Benja und am Llogara-Pass. Wir nehmen uns die Zeit und relaxen am herrlichen Strand der albanischen Riviera. Ihren Ausklang findet die Rundreise durch Albanien wieder in Tirana, der geschichtsträchtigen Hauptstadt Albaniens.

Wir erleben auf unserer Rundreise durch Albanien grandiose Landschaften, wilde unberührte Natur, ein herrliches Meer und besuchen zahlreiche historische Stätten. Dabei genießen wir während der Zeit auch die rustikale, schmackhafte Küche des Landes. Lassen Sie sich auf unserer Rundreise durch Albanien mit Abstecher in das Kosovo anstecken von unserer Begeisterung für diese Länder.

1. Tag: Flug nach Tirana – Shkodra.

Ankunft in Tirana. Dort werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Wir fahren nördlich nach Shkodra und besichtigen die Illyrerfestung „Rozafa“. (1 Übern.)

2. Tag: Shkodra – Koman-Stausee – Valbonatal.

Nach dem Frühstück führt uns eine kurvige Anfahrt zur Fähranlegestelle am Koman- Stausee. Eine gemütliche idyllische Fährfahrt vorbei an traumhafter Kulisse erwartet uns. Danach fahren wir durch das schöne Valbonatal flussaufwärts zu unserer Unterkunft. (2 Übern.)

3. Tag: Wandertag im Valbonatal.

Wanderung in atemberaubender Landschaft (Gehzeit ca. 4 Std.+/- 600 hm) ). Abseits der großen Städte genießen wir die vielfältigen Landschaftsformen und die Vegetation und halten dabei Ausschau nach den Blüten der endemischen albanischen Lilie.

4. Tag: Valbonatal – Prizren (Kosovo).

Der beste Weg zurück ins Zentrum Albaniens führt über die Republik Kosovo. Besuch des Klosters Decani und der Stadt Gjakova, beide Orte zählen zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten im Kosovo. Nach dem Mittagessen fahren wir in die Stadt Prizren, wo wir den herrlichen Ausblick von der Festung über die Stadt genießen. (1. Übern.)

5. Tag: Prizren – Kruja – Durres – Berat.

Über die „Straße der Nation“ führt uns der Weg zurück nach Albanien, bis hinab in die Küstenniederungen der Adria. In Kruja besuchen wir die Festung des Nationalhelden Skenderbeg und das ethnologische Museum. Nach dem Mittagsmenü Weiterfahrt nach Durres und Besichtigung des antiken Amphitheaters. Vor Ankunft in Berat gibt es noch eine schmackhafte Weinprobe. (2 Übern.)

6. Tag: Berat “Stadt der 1000 Fenster“.

Der Spaziergang durch die am Fluss gelegene, osmanisch geprägte Altstadt Berats führt hinaus in das Umland der UNESCO-Stadt. Sie mündet in einer Wanderung (Gehzeit ca. 4h / 500 hm) mit Mittagessen bei einer einheimischen Familie. Am frühen Abend Spaziergang hinauf zur Festung, welche hoch oben auf einem Berg über der Stadt thront, mit Besuch des Ikonenmuseums.

7. Tag: Berat – Canyon von Skrapar – Permet.

Heute fahren wir über das Osumital aufwärts und erreichen den Canyon von Skrapar, angeblich der längste Canyon Albaniens. Dort erfrischen wir uns am Fluss. Nach einer etwas abenteuerlichen Fahrt mit gelände-gängigem Fahrzeug erreichen wir die Kleinstadt Permet und erwandern nach dem Mittagessen die natürlichen Heilquellen von Benja (Gehzeit ca. 3h / 300 hm). (1 Übern.)

8. Tag: Permet – Gjirokastra.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Gjirokastra, die „Stadt der tausend Stufen“ (UNESCO Weltkulturerbe). Hier erkunden wir die faszinierende, historische Altstadt mit den osmanischen Herrenhäusern. Aufstieg zur Festung, die auch das Stadtmuseum von Gjirokastra beherbergt. Hier genießen wir eine wundervolle Aussicht über die Stadt und die bergige Umgebung. Nach dem Mittagessen in der Altstadt ist Zeit für eigene Entdeckungen. (1 Übern.)

9. Tag: Gjirokastra – Butrint – Albanische Riviera.

Auf der Fahrt von Gjirokastra nach Butrint überqueren wir einen Pass und machen Halt an einer schön im Wald gelegenen Karstquelle, dem „Blauen Auge“. Unverzichtbar ist der Besuch der antiken Ausgrabungsstätte von Butrint (UNESCO-Weltkulturerbe), welche malerisch auf einer Halbinsel im Butrint-See gelegen ist. Danach schlängeln wir uns entlang der Steilküste der albanischen Riviera hinab ans Meer – immer die griechische Insel Korfu gegenüber im Blick. (2 Übern.)

10. Tag: Albanische Riviera.

Heute können wir am Strand die Seele baumeln lassen. Wer mag, kann eine kleine Wanderung in der landschaftlich abwechslungsreichen Umgebung unternehmen.

11. Tag: Albanische Riviera – Llogara Natonalpark – Vlora.

Wanderausflug im Llogara-Nationalpark mit Picknick (Gehzeit ca. 5h/ 600 hm). Wunderschöne Ausblicke auf der Llogara-Passhöhe mit prachtvollen Blumenwiesen und immer mit Blick auf das Meer. Anschließend belohnt das Bad im herrlichen Meer. (1 Übern.)

12. Tag: Vlora – Apollonia – Tirana.

Die Ausgrabungsstätte Apollonia lädt uns ein, auf den Spuren der Antike zu wandeln. Nach der Fahrt durch die außergewöhnliche Seenlandschaft der Dumreja erreichen wir zum Mittagessen Elbasan, die viertgrößte Stadt Albaniens. Danach geht´s weiter nach Tirana, dort unternehmen wir einen geführten Stadtrundgang und sammeln atmosphärische Eindrücke der Hauptstadt dieses ehemals extrem abgeschotteten Landes. (1 Übern.)

13. Tag: Heimreise.

Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach München oder anderen Zielen.
  • Linienflug ab München – Tirana und zurück, andere Abflughäfen auf Anfrage möglich (ggf. Aufpreis)
  • Flughafentransfers
  • Rundreise wie beschrieben im Kleinbus
  • 12 Übern. in Mittelklassehotels im DZ
  • Vollpension ab Abendessen Anreisetag bis letzter Tag Frühstück
  • lokale, deutschsprachige Reiseleitung
  • alle Eintrittsgelder laut Programm

Albanien, ein unbekanntes Land in Europa.

Albanien war für mich immer ein unbedachter Fleck auf der Landkarte. Mehrfach begegnen Menschen diesem Land mit vielen Vorurteilen, auch wenn sie Albanien gar nicht kennen. Wer glaubt schon, dass man dort auf unvoreingenommene Menschen trifft in ihrer unendlichen Gastfreundschaft nicht aus Reichtum an Geld in ihren Taschen, sondern durch das Gold in ihren Herzen. Von der Natur brauche ich gar nicht erst zu schreiben. Sie fließt genauso in die unbekannte Schönheit wie alle Menschen die hier wohnen.

In Tirana beginnt unsere Reise. Schnell wird klar, dass wir uns massiv geirrt haben in unseren Vorstellungen. Dieses ehemals abgeschottete Land präsentiert sich mit einer wohlhabenden Atmosphäre. Überall erstrahlen Geschäfte, spazieren elegant gekleidete Menschen umher, begrüßen uns mit „Mire se vini“, was „Herzlich Willkommen“ heisst.

Selbst wenn wir nur diese drei Worte auf unserer Reise wiedergeben können verzaubern wir die Gesichter dieser Leute. Niemand rechnet mit nur einem Wort ihrer Sprache. Warum auch? Wenn man sich vorstellt das Albanien ein Land ist welches sich immer noch findet, die Armut allgegenwärtig ist und der Albaner oftmals einen schlechten Ruf hat ist es kein Wunder, dass hier niemand etwas erwartet. Bei allen angeprangerten Illegalitäten versuchen wir diese Vorurteile endlich abzulegen. Tirana bringt Schwung in die graue Geschichte. Mit jedem Schritt durch die heute modernisierte Stadt begegnen die Menschen uns mit einem Lächeln. Es erscheint am ersten Tag schon unfair zu denken das jeder hier ein Krimineller sei, denn die Menschen nehmen uns mit ihrem ganzen Herzen auf. Zwischen Bunkern und Prada, zwischen Tradition und Moderne kommen wir in eine Welt welche gar nicht viel anders ist wie unsere.

Wir verlassen die Hauptstadt in Richtung Süden nach Berat. Die alten Burgmauern sind Beweise der untermalten Schutzoffensive, sowie die Bunker überall im Land verteilt. Der damalige Diktator Enver Hoxha hatte nicht gerade wenig Feinde, doch wir lassen uns von der Altertümlichkeit dieses Ortes verzaubern, kaufen geschwind etwas auf dem lokalen Markt und erleben den albanischen Alltag zwischen Zigaretten und Kartenspiel. Hier herrscht Frieden.

Wir wollen jetzt die Natur erleben. Im Tomorrgebirge starten wir unsere Wanderung. Kaum zu glauben das dies hier Albanien seien soll. Das Gebirge kann heute begangen werden, damals in der Diktatur war es verboten. „Vater Tomorr“ ist ein heiliger Berg. Die Aussicht lässt uns alle Vorurteile vergessen.

In Polican werden wir aber gleich wieder zurückgeworfen in die kommunistische Zeit. Die alten Nachahmungen der Kalaschnikow ala Albanien mit den dafür entworfenen Kavernen lassen uns erstarren. Albanien lebte einst extrem. Diesen Orten hätten wir nie besucht. Früher war es nur zwei Mal am Tag erlaubt Wasser zu holen, Telefonate mussten angemeldet werden, die Angst vor dem Straflager war sehr groß. Nicht selten standen viele Albaner vor leeren Geschäften und fragten nach Lebensmitteln. Diese organisierte Freiheit hatte ihren Preis. Heute wollen die Albaner ihr Land nach Europa führen.

All diese Gedanken verschwinden jedoch wieder, sobald wir die Osumi-Schlucht erreichen. Nie erlebten wir ein Land so farbig wie diese Schlucht mit klarem Wasser. Der Bogove Wasserfall komplettiert das Bild. Es ist ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass wir heute all dies bestaunen dürfen. Darum kitzelt das Abenteuergefühl in uns immer mehr heraus. Wir wollen immer weiter und mehr sehen. Albanien macht süchtig.

„Gjirokastra“ und „Butrint“. Wir haben keine Ahnung was dies für Namen sind. Um so mehr erstaunt uns das unverwechselbare Spiel zwischen Bergen, dem Grün der Balkankiefer und den Ausgrabungsstätten. Historisch gibt Albanien alles her was das Herz begehrt. Immer mit der Insel Korfu im Blick zieht es uns in den Badeort Dhermi an die albanische Riviera. 300Km Mittelmeerküste hat Albanien zu bieten. Zeit genug um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Im Norden des Landes erheben sich die Berge mit ihren traditionellen Völkern, welche immer noch nach dem Kanun leben. Doch die Gedanken an Blutrache sind hier im Süden ganz fern. Eher interessiert uns der Liogara Nationalpark. Zwischen Schwarzkiefern und Eschen wandern wir entlang blumiger Wiesen, unterhalten uns über die Existenz der Wölfe in den Wäldern und springen anschließend in das kühle Nass des Meeres. Albanien hat uns gefangen. Dieses Land beraubt uns nun unserer negativen Gedanken, wir sind verliebt.

Auf dem Weg zurück wollen wir nochmals die Antike erleben und halten in Apollonia. Bei einem Kaffee in Durres sprechen wir nochmal über unsere Eindrücke der letzten Tage. Die Frage nach dem „Warum“ wird immer nebensächlicher. Wir lernen mit jedem Schritt in diesem Land. Das Potenzial für Zukunft wird hier groß geschrieben. Die Menschen blicken nach vorne und nicht zurück. Es ist wie an einer Klippe. Wenn man einen Schritt nach vorne macht kann dies Fortschritt sein. Wenn man sich von der Klippe wegdreht und einen Schritt nach vorne macht, kann dies ebenfalls Fortschritt sein. Welcher Schritt ist also der Richtige? Ich denke die Albaner wissen selber am besten, welchen Weg sie wählen werden. Und dabei haben sie schon gewählt. Diese Wahl sollte uns vielleicht mal die Augen öffnen.

 

Am Ende sitzen wir noch in einem netten Lokal in Tirana und lassen die Reise ausklingen. Bevor wir morgen in das Flugzeug steigen stellen wir fest: 

 

Ja es ist ein vergessenes Land, ja es ist ein letztes Geheimnis des Balkans und ja, wir alle sollten uns dieses Land ansehen!

 

                

          


        


        

                    
                
   

 

                 
                        

                 
             

                         

Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
17.06.2017 29.06.2017 13 Tage 1.890,00 EUR 6-16
19.08.2017 31.08.2017 13 Tage 1.890,00 EUR 6-16
09.09.2017 21.09.2017 13 Tage 1.890,00 EUR 6-16

Einzelzimmerzuschlag: 150,- €

Impressionen

  • Der Wasserfall Borsh, Albanienreise
  • Entspannte Aussicht auf den Osum-Fluss, Albanien
  • Dea, die Göttin von Butrint, Albanienreise
  • 100 Jahre alter Olivenbaum, Albanien
  • Wunderbarer Boots-Ausflug auf dem Ionischen Meer, Albanienreise
  • In Gjirokastra

Teilnehmerstimmen

Die Stadt Gjirokastra, Albanienreise
Die glasklare Karstquelle
Alter Mann in Gjirokastra, Albanien Erlebnisreisen
Die Albanische Riviera
Wandern im Osum-Canyon, Albenienreise
Baden an der Ionischen See
Auf der Fahrt nach Gjirokastra
In Elbasan, Albanienreise
Antike Stätte in Butrint, Albanienreise
Leckere Oliven in Berat, Albanie
Wir beraten Sie gerne! 0711-75 86 777 0511 - 35 39 32 56